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Protest in Osnabrück
Zwei junge Aktivisten ließen sich am Mittag unter dem Motto „Menschenfleisch auf dem Marktplatz“ halbnackt und in einer Plastikschale mit Kunstblut übergießen und mit Frischhaltefolie bedecken, um zu zeigen, wie verpacktes Menschenfleisch im Supermarkt aussehen könnte.
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PETA-Aktivisten demonstrieren gegen Tiere als Lebensmittel
nor Osnabrück. Aktivisten der Tierrechtsorganisation Peta Deutschland haben am Mittwoch auf dem Osnabrücker Rathaus mit einer provokanten Aktion gegen intensive Tierhaltung und für vegetarische Ernährung protestiert.
90 Minuten lang harrten die Tierrechtler aus und zogen so zahlreiche Blicke der Passanten auf sich. Die Osnabrücker reagierten zurückhaltend interessiert auf die Aktion. „Viele Leute haben den Bezug verloren“, erklärte Peta-Kampagnenleiter Stefan Klippstein, „im Supermarkt sehen die Menschen das Fleisch und nicht das Tier. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Tiere Lebewesen sind und keine Lebensmittel.“
In Osnabrück war es die erste Veranstaltung der Organisation, die weltweit mit provokanten Aktionen für die Rechte von Tieren eintritt. Eine ähnliche Aktion hat es vor einigen Monaten auf dem New Yorker Timessquare gegeben.
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Auf Wunsch eines einzelnen Lesers empfehle ich zum Thema Lebenserwartung bei vegetarischem Lebensstil folgenden Artikel als kleinen Vorgeschmack: http://www.welt.de/gesundheit/article1915664/Bewiesen_Vegetarier_leben_laenger.html
Ein großes Lob an PETA für die Aktion in Osnabrück, denn leider können offenbar nur solche Ekel-Aktionen in einer immer mehr verrohenden Gesellschaft noch Aufmerksamkeit erregen. Gerade Niedersachsen verfügt über mehr "Nutztiere" als Menschen hier leben, insbesondere das Osnabrücker Land wird mit Unmengen von Feinstaub, Gülle und Kotmengen der Masttiere überzogen.
Eine vegetarische Lebensweise oder auch ein teilweiser Verzicht auf Fleisch ist nicht nur gesünder, sondern auch ein erheblicher Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Abgesehen von den unwürdigen Bedingungen, unter denen die Tiere vor sich hinvegetieren, während deren Halter sich einen gegenseitigen Preiskampf auf Kosten der Lebensbedingungen der Tiere liefern, stünde es manchen Menschen, der Gastronomie, den Kantinen und Supermärkten nicht schlecht zu Gesicht, wenn sie sich von der nachkriegsartigen Haltung entfernen würden, dass es immer viel Fleisch und vor allem billig sein muss.
Solange man kaum ein privates Fest, eine Gaststätte, Kantine, Maiwoche oder Weihnachtsmarkt besuchen kann, ohne sich ständig als Vegetarier outen, schief angucken lassen und rechtfertigen zu müssen, kann wohl kaum von Vegetarier-Ideologie die Rede sein. Erst recht nicht dort, wo es kaum einen Ort gibt, an dem man sein essen seinfach genießen kann, ohne tierischen Leichengeruch in der Nase zu haben. Das zu tolerieren, wird von jedem Vegetarier erwartet. Nur komisch, dass mein vorbestelltes vegetarisches Essen oft genug von Fleischessern verzehrt wurde, bevor ich dort überhaupt angekommen bin. Offenbar regelt nicht immer die (fantasielose) Nachfrage das Angebot, sondern vielleicht einmal umgekehrt.
Welcher Fleichesser nimmt denn Rücksicht auf Menschen mit vegetarischer Lebensweise? Proteinreiches Fleisch (was ein absolutes Märchen ist) hat der menschlichen Hirnentwicklung dabei wohl eher nicht geholfen.
Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser, was Fleisch ebenso wie pflanzliche Erzeugnisse mit einschließt. Wer auf Fleisch verzichten will, mag das gerne tun. Aber es ist Unsinn, seine Vegetarier-Ideologie völlig überzogen ostentativ darzustellen und andere von der eigenen Geisteshaltung überzeugen zu wollen.
Und wenn schon derart unsägliche Verquickungen von Fleishckonsum und Gesundheitsentwicklung veröffentlicht, sollte wenigstens eine belastbare Quelle dazu haben. Und nein, verbohrte Tierrechtsideologen von PETA zählen da nicht zu....
Trotzdem werden Fleisch, Wurst und Fisch immer noch als normale Bestandteile der menschlichen Ernährung betrachtet; es ist auch der Mythos noch weit verbreitet, dass es sich hierbei um besonders gesunde und hochwertige Nahrungsmittel handelt. Auch viele Angehörige der Heilberufe scheinen immer noch zu glauben, dsas Fleisch »ein Stück Lebenskraft« sei.