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Hilfe für bedürftige Familien
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Quelle: meg/Ems-Zeitung 26. September 2010 15:49 Uhr

Vier Hilfsorganisationen wollen zusammenarbeiten

Hilfe für bedürftige Familien

Papenburg. Um bedürftigen Familien auch im kommenden Jahr Tage der Begegnung mit ihren Kindern zu ermöglichen, haben der Kinderschutzbund (KSB), Ortsgruppe Papenburg/Aschendorf, der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM), die Caritas und der Marstall Clemenswerth beschlossen, eine Kooperation zu vereinbaren.

 
Vier Hilfsorganisationen wollen bedürftigen Familien erneut Begegnungstage ermöglichen. Unser Bild zeigt (von links) Caritas-Beraterin Gaby Middendorf, Norbert Schmidt und Ulla Naujok (beide SKFM), Jugendbildungsreferentin Stefanie Schmidt sowie Inge Faupel und Marlies Uchtmann (beide KSB). Foto: Mechthild Germann  Vergrößern

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Auf diesem Wege könnten nach Ansicht der Verantwortlichen unter Umständen leichter Fördergelder eingeworben werden. KSB-Vorsitzende Marlies Uchtmann und SKFM-Geschäftsführer Norbert Schmidt kündigten an, beide Organisationen würden bei der Weihnachtsaktion in diesem Jahr um Spenden werben. Stefanie Schmidt, Jugendbildungsreferentin im Marstall Clemenswerth, erklärte, das Ziel sei, bedürftigen Familien Abstand vom Alltag zu ermöglichen.

Während der letzten Sommerferien verlebten bedürftige Familien drei Begegnungstage im Sögeler Marstall Clemenswerth. Aufgrund des großen Erlöses der letzten Weihnachtsaktion vom KSB und SKFM war dieses Angebot möglich geworden.

Stefanie Schmidt betreute die Familien während der Freizeit. Die Kinder im Alter von einem bis 13 Jahren mit ihren Müttern seien durchweg begeistert gewesen. „Die Mütter verspürten Zugehörigkeit, während sie sich im Alltag aufgrund ihrer finanziellen Lage häufig ausgegrenzt fühlen.“ Sie habe den Eindruck gewonnen, dass viele gerne erneut auf ein solches Angebot zurückgreifen würden.

Norbert Schmidt regte an, bei künftigen Begegnungstagen Fachleute zu beauftragen. „Diese könnten die Familien in sozialen Fragen beraten oder im Umgang mit Behörden gezielte Hilfestellungen geben.“ Caritas-Beraterin Gaby Middendorf fügte hinzu, sie besuche regelmäßig Kindergärten, um Ratsuchenden Hilfen anzubieten.

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