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OB-Kandidat Krone zu Gast in Brögbern
Brögbern. Der Lingener OB-Kandidat Dieter Krone stellte sich jetzt 35 Brögberner Bürgern im ev. Gemeindezentrum vor. Es sei von entscheidender Bedeutung, den Bürgern zuzuhören und im Kontakt mit den beteiligten Gruppen die bestmöglichen Lösungen zu finden, äußerte Krone. Der Kandidat sieht den „Draht“ zu den Meinungen der Bürger als unerlässliche Grundlage für jede Entscheidung, die das Leben der Bürger in ihrer Stadt direkt betreffe. Um das zu gewährleisten, wolle er alle Möglichkeiten der Kommunikation, einschließlich eines „Bürgerbuchs“ nutzen. Ein parteiloser OB sei glaubwürdiger als einer, der sich auch seiner Partei verpflichtet fühle.
Auf seine Kompetenz für das angestrebte Amt angesprochen, erläuterte er, dass ein OB nicht der oberste Verwaltungsbeamte sei, sondern der Vermittler zwischen unterschiedlichen Interessen. Kooperation mit allen am Entscheidungsprozess Beteiligten, auch mit anderen, ähnlich strukturierten Gemeinden, sei zeit- und kräftesparend. Gute Beispiele dafür seien Erleichterungen für Radfahrer auf den Lingener Straßen und Radwegen oder die Gestaltung eines Busbahnhofs, auf dem die Wartenden bei Regen nicht nass würden.
Die Zuhörer in Brögbern thematisierten die Probleme vor Ort: den Ausbau der Ulanenstraße so wie die Geruchsbelästigung durch die Fleischmehlfabrik. Auch hier verwies Krone auf Interessenkonflikte, die mit dem Ziel einer akzeptablen Lösung gelöst werden müssten.
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