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Landkreis: Trinkwasser in Teilen von Melle abkochen
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Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 02. September 2010 23:11 Uhr

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Dipl.-Ing. Wilfried Freitag, 03. September 2010 08:10 Uhr

Nach Hochwasser

Landkreis: Trinkwasser in Teilen von Melle abkochen

Melle. Der Landkreis Osnabrück empfiehlt den Menschen in Gesmold und Wellingholzhausen, das Trinkwasser für Säuglinge, geschwächte oder kranke Menschen vorsorglich abzukochen.

 
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Das Trinkwasser sollte abgekocht werden. Foto: dpa Lagebesprechung der Feuerwehr Melle Hochwasser an der Lieferrampe Her mit den Scksäcken. Alle packen mit an. Das Wasser stürzt den Berg herab. Die Feuerwehr baut einen Damm. Hier geht nichts mehr. Immer mehr Sandsäcke

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Nach Angaben von Kreissprecher Burkhard Riepenhoff wurde dieses Vorgehen gestern Abend kurzfristig festgelegt. Duschen, Zähneputzen oder Wäschewaschen ist nach den Worten der Experten unbedenklich.

Grund für diese Empfehlung: Während des Hochwassers könnte es zu Verunreinigungen des Trinkwassers gekommen sein.

Endgültige Messergebnisse sollen in den nächsten Tagen vorliegen. Eine ähnliche Warnung war Anfang der Woche für einige Gemeinden im Südkreis ausgesprochen worden. Nach weiteren Messungen konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden.

Info-Telefon beim Landkreis: 0541/501-2061.
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Dipl.-Ing. Wilfried , Freitag, September 3, 2010 um 08:10 Uhr Oft Fäkalien im Trinkwasser: Das Bayerische Landesamt warnt: Legionellen immer im Trinkwasser, Fäkalkeime in bis zu 33% der Proben. Anderswo in Deutschland wird das nicht anders sein. Das UBA berichtet über häufigere Nachweise von coliformen Bakterien. Prof. Exner, Chef der Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium, hat oft Enterobacter cloacae im Trinkwasser aus Talsperren nachgewiesen. Das Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in Trinkwasser in 20% der Proben Rotaviren gefunden. Der 1. Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont die Belastung des Trinkwassers durch Viren. Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern steht unter Strafe! Wasserwerke mit der üblichen Technik können Krankheitserreger nicht gut genug filtern oder abtöten. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten und Viren. Deshalb muss Trinkwasser mit der Ultrafiltration für einen halben Euro je Person und Monat aufbereitet werden.
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
soddemann-aachen@t-online.de
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