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Unwetter zwingt Helfer zu logistischer Meisterleistung
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THW und Co. sind noch immer im Einsatz

Unwetter zwingt Helfer zu logistischer Meisterleistung

Osnabrück. An den Einsatztagen beim Unwetter „Cathleen“ waren insgesamt 500 THW-Helfer aus drei Bundesländern (acht Ortsverbände) mit technischer Hilfeleistung in Osnabrück unterwegs.

 
 
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In solche Säcke wurden insgesamt 688,2 Tonnen Sand umgefüllt.Foto: Michael Hehmann Frank Wobig hat die Hochwasserlage in Bad Essen dokumentiert. Hier der Attersee - bis zum Bersten gefüllt. Das Foto stammt von Stephanie T. Die Lage in Bramsche war lange bedrohlich. Das Foto ist von Frank Schlieck. Auch das Foto wurde in Bramsche gemacht - und zwar von Christiane M. Wieder das Hochwasser in Bramsche. Foto: Andre H. An der Hollager Schleuse ist der Deich gebrochen. Die Wassermassen strömen über das Ufer. Foto: Wilfried Borchert An der Mindener Straße in Osnabrück versucht die Feuerwehr der Wassermassen Herr zu werden. Foto: Jörg Uffelmann Joachim Viertel fotografierte das Hochwasser an der Hase in der Osnabrücker Innenstadt.

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Allein um ein Umspannwerk zu schützen, welches nahezu die Hälfte der Osnabrücker Bürger mit Strom versorgt, arbeiteten vier Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen mit einer Pumpleistung von ca. 50000 Litern pro Minute.

Während des gesamten Einsatzes wurden 688,2 Tonnen Sand verpackt, die dann mit Unterstützung der Feuerwehr und Bundeswehr verteilt und an verschiedenen Einsatzstellen halfen, die Wassermassen zurückzuhalten

Besonders die Sicherung einer überfluteten Tankstelle oder die Bewohner von zwei teilweise unter Wasser stehenden Stadtteilen zu versorgen gehörte zu den größten Herausforderungen. Auch ein Krankenhaus wurde durch einen Schutzwall gesichert.

Die Mannschaften der Feuerwehren kamen aus den umliegenden Städten mit bis zu 100 Kilometern Anfahrtsweg. Immer wieder waren viele starke Hände gefordert, sodass auch die Unterstützung durch den Malteser-Hilfsdienst das schnelle Packen der Sandsäcke ermöglichte.

Der Ortsverband Emden stellte eine Sandsackfüllanlage zur Verfügung und unterstütze die Arbeit mit einem Fachberater Deichverteidigung und Hochwasserschutz. Die schwere Bergung aus Quakenbrück war mit Räumgerät in die Hilfeleistung eingebunden, Experten für Wasserschäden und Pumpen wurden aus Bremen, Lingen Varel, Verden, Braunschweig und Peine angefordert.

Zum Schutz vor Ölschäden stand die Cloppenburger Helfergruppe bereit. Die Einsatzkräfte des THW, Malteser-Hilfsdienst und Bundeswehr wurden von der ortsverbandseigenen Küchenmannschaft versorgt. Das DRK übernahm die Verpflegung der gesamteingesetzten Kräfte.

Der Einsatz ist noch nicht aufgehoben.


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