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Tippspiel
Hallenolympiade mit dem Turntiger
mm Papenburg. Fröhlich ist es am Wochenende in der Sporthalle an der Kleiststraße in Papenburg zugegangen. 30 Jungen und Mädchen drehten sich, hüpften und sprangen zum Turntiger-Lied und besangen das Rennen, Hüpfen, Klettern und Balancieren. Und mittendrin der große Turntiger.
Auf Einladung und Initiative der Kinderwartin des Turnkreises Emsland, Martina Sanders, war der Turntiger, der Botschafter des Kinderturnens, zum Fest nach Papenburg gekommen. Sanders hatte diese Sportveranstaltung für Fünf- bis Zehnjährige organisiert. Über ein Jahr lang, so erzählt sie, habe sie den Turntiger für solch ein Event „gejagt“. Und diese Ausdauer habe sich bezahlt gemacht – mit großer Begeisterung stürzten sich die Mädchen und Jungen auf den Parcours, den der Turntiger mit seinem Team aufgebaut hatte. Flink krabbelten sie durch den Tunnel, balancierten über eine Hügellandschaft, stiegen durch Reifen und rutschten mit Rollbrettern gekonnt durch ein Hindernis hindurch.
Am Nachmittag stand die Hallenolympiade auf dem Programm. An insgesamt zehn Stationen hatten die Mädchen und Jungen verschiedene Übungen zu absolvieren. Die Betreuer der teilnehmenden Vereine erklärten die einzelnen Übungen und stoppten die Zeit. Kegeln, Overball-Werfen, Standweitsprung, Römisches Wagenrennen, Reifenpolo, Frisbee-Zielwurf, „Fährmann hol`über“ und Zielwerfen waren die Disziplinen. Und auch hier waren die Mädchen und Jungen mit Feuer und Flamme dabei.
„Der Wackelstuhl hat richtig Spaß gemacht, da war ich richtig gut“, erzählt die neunjährige Lena. Niclas hingegen fand alle Disziplinen toll. Und so spornten sich die Mädchen und Jungen gegenseitig an und versuchten an jeder Station die höchste Punktzahl zu erreichen. Mit Urkunden wurden die Besten der einzelnen Jahrgänge belohnt.
Für Kinderturnwartin Sanders hat das Fest zum Ziel, die Kinder für Sport und Turnen zu begeistern. Unter Turnen sei mehr zu verstehen als die bekannten klassischen Disziplinen. Es würden alle sportmotorischen Formen angesprochen und geschult. Daher sei das Turnen auch für spätere Sportarten sehr wichtig.
Von den Mädchen und Jungen gab es viel Lob für die Veranstaltung: „Alles macht so viel Spaß“, sagte Cassandra fröhlich, und Marie freute sich vor allem über das Kuscheln mit dem Turntiger. Doch leider, so Sanders, gab es einen negativen Aspekt. Mit dem TV Rütenbrock, dem SV Victoria Ahlen/Steinbild und dem SV Surwold nahmen nur drei von insgesamt 96 angeschriebenen Sportvereinen des Landkreises Emsland an dem Turnfest teil. „Ich habe eigentlich 150 Teilnehmer erwartet“, erklärte die Organisatorin. Leider habe die Unterstützung seitens der Betreuer gefehlt. Doch die glücklichen Kinder hätten gezeigt, dass es sich dennoch gelohnt habe, die Veranstaltung durchzuführen.
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