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Zehn Zentimeter fehlten bis zur Katastrophe
juk Bramsche. Die Deiche der Flutmulde in Bramsche haben durch die Verstärkung in der Nacht zu Samstag den Wassermassen standgehalten. Der Pegel der Hase fällt weiter und liegt derzeit bei 4,36 Meter. Doch die Hilfskräfte ärgern sich über den Hochwasser-Tourismus.
Viele Menschen halten das Naturereignis im Bild fest. Aus Rieste erreicht uns in diesem Zusammenhang allerdings auch eine Kritik seitens der Feuerwehr. Ortsbrandmeister Willi Wernke und seine Mannschaft sahen mehrfachst fassungslos zu, wie Autofahrer die Absperrungen umfuhren oder gar an die Seite stellten, um in die gesperrten Hochwassergebiete zu fahren. "Wir machen das hier doch nicht zum Spaß", sagt er.
Die Riester Feuerwehrleute hatten wie ihre Bramscher Kollegen das ganze Wochenende alle Hände voll zu tun. Vor allem das Klärwerk in Rieste hat ihnen Sorgen gemacht.
Am Samstagmorgen haben sie mit der Hilfe von Lohnunternehmen mit Baggern und Radladern Deiche um das Klärwerk gebaut und immer wieder verstärkt. "Uns haben zehn Zentimeter zur Katastrophe gefehlt", sagt Willi Wernke.
Rettungskräfte verstärken weiter die Deiche
Auch jetzt sind die Feuerwehrleute noch damit beschäftigt, die Deiche immer wieder zu verstärken, um zu verhindern, dass der Inhalt der Klärbecken angesichts des erwarteten Starkregens doch noch in die Siedlung strömt. Dass sich Verkehrsteilnehmer nicht an Absperrungen gehalten haben, mussten übrigens auch die Bramscher Feuerwehrleute in der Nacht zu Samstag feststellen, als sie den Deich an der Flutmulde verstärkt haben.
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