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Mehr als 400 Helfer in Melle an der Hochwasserfront im Einsatz
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Dammbruch - Überflutungen

Mehr als 400 Helfer in Melle an der Hochwasserfront im Einsatz

jk Melle. Nach den sintflutartigen Regenfällen sind Teile des Grönegaues überflutet. "Wir haben noch in der Nacht Großalarm für alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt ausgelöst, die derzeit mit rund 400 Aktiven und allen verfügbaren Fahrzeugen im Einsatz sind", erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Ludger Flohre.

 
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Land unter auch in Melle. Foto: Jürgen Krämer Lagebesprechung der Feuerwehr Melle Hochwasser an der Lieferrampe Her mit den Scksäcken. Alle packen mit an. Das Wasser stürzt den Berg herab. Die Feuerwehr baut einen Damm. Hier geht nichts mehr. Immer mehr Sandsäcke

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Hinzu kämen weitere Einsatzkräfte aus den Reihen des Technischen Hilfswerkes (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Flohre selbst ist Mitglied eines mehrköpfigen Führungsstabs, der seit der Nacht im Feuerwehrhaus in Melle-Mitte alle Feuerwehreinsätze für die Stadt Melle koordiniert. Diesem Gremium gehören neben Führungskräften der Feuerwehr und Vertretern der Stadtverwaltung auch leitende Polizeibeamte an.

Straßen, Keller, Wohnungen unter Wasser

Als besonders dramatisch erweist sich die Situation derzeit in den Stadtteilen Gesmold, Oldendorf und Buer. Nachdem die Else überflutet ist, stehen in Gesmold im Bereich des Hörstenweges nicht nur unzählige Keller, sondern sogar auch etliche Wohnungen unter Wasser. Ähnlich verhält es sich im Oldendorfer Ortsteil Westerhausen, wo ganze Siedlungen unter Wasser stehen.

Im Zentrum Oldendorfs war die Osnabrücker Straße aufgrund massiver Verunreinigungen durch Schlamm nicht passierbar. Mitglieder des Baubetriebsdienstes der Stadt rückten mit schwerem Gerät an, um die Fahrbahn zu säubern. Infolge der Unwetterschäden musste die Straße über Stunden hinweg voll gesperrt werden.

Dammbruch

Nach einem Dammbruch am Suttbach wurden in Buer die Produktionshallen der Firma Neuero von Wassermassen überflutet. Seit dem frühen Morgen sind Feuerwehrleute damit beschäftigt, das Leck im Damm mit Sandsäcken zu schließen, die zuvor von Mitarbeitern des Bauhofes in das Grönegaudorf geschafft worden waren.

"Wir werden mit einer Notfall-Lage konfrontiert, die es bei uns in dieser Form zumindest in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben hat", erklärte Bürgermeister André Berghegger, der sich noch in der Nacht zum Krisenstab in das Feuerwehrhaus begab. Er lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die "hervorragend koordinierte" Arbeit der Einsatzkräfte, deren freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ein Höchstmaß an Anerkennung verdiene.

Die Unwetterfolgen haben laut Berghegger auch zur Absage einer Großveranstaltung geführt. Seinen Angaben zufolge wird das 10. Meller Drachenfest, das an diesem Wochenende Tausende von Besuchern auf den Flugplatz Melle-Grönegau locken sollte, nicht stattfinden.

Alle aktuellen Infos zum Unwetter in und rund um Osnabrück finden Sie in unserem Liveticker!


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