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Weltmeister im Radkappen-Weitwurf ermittelt
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Quelle: gm/Meppener Tagespost 23. August 2010 17:47 Uhr

Individuelle Wurftechniken mit 14-Zoll-Radkappen

Weltmeister im Radkappen-Weitwurf ermittelt

Meppen. Handelsübliche Radkappen flogen den Besuchern der Radkappen-Weitwurf-Weltmeisterschaft auf dem Meppener Kirmesplatz um die Ohren. Zum vierten Mal traten die Meisterwerfer gegeneinander an.

 
Beste Haltungsnoten gab es für den Radkappenwurf von Clarissa Pöttering, die für „Emsbüren on the Rocks“ antrat. Foto: Gerd Mecklenborg  Vergrößern

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Sie nannten sich die Cannibal Caps, die Spekulanten, Three Lions, Emsbüren on the Rocks oder „Rad der guten Hoffnung“ – die Teams, die zu dieser skurrilen WM angetreten waren und traditionell nur mit ihren Vornamen angesprochen werden wollten.

Um jeden Wurfmeter kämpften die Athleten mit viel Enthusiasmus und Ehrgeiz. Jeder Wettkämpfer präsentierte seine ganz individuelle Wurftechnik, die allerdings auch das eine oder andere Mal nach hinten losging. Die 14-Zoll-Radkappen aus Plastik waren als Geschosse allerdings ungefährlich, sodass niemand zuschaden kam.

Die Teams formierten sich aus jeweils drei Personen, im Idealfall mit mindestens einem weiblichen Mannschaftsmitglied. Die Weite des Wurfes wurde nach dem ersten Bodenkontakt der Radkappe gemessen. Der jeweils beste Wurf aller drei Teilnehmer floss in die Wertung ein. Addiert ergaben diese das Gesamtergebnis des Teams.

Nicole, Armin und Michi gehörten zur Weltmeistergruppe „V8 V6+Tennisball“. Die drei zeigten ihrer Konkurrenz, wie man sich erfolgreich die Weltmeisterschale ergattert. Sarina Steinmetz landete den Weltmeisterwurf bei den Frauen mit einer Weite von 25,45 Metern bereits in der Vorrunde. Bei den Männern gelang Stefan Krieger in der Hauptrunde der ultimative Wurf auf 41,40 Meter.

Nach dem Wettkampf wurden jegliche Rivalitäten beiseite geräumt. Bei Livemusik von der Band „Funhouse“ feierten die Teilnehmer das Ende einer gelungenen Radkappen-WM.

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