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Tippspiel
Kindern vor Ort helfen
sp Bad Iburg. Nette Leute treffen, Leckereien vom Brunch-Buffet genießen, dazu Live-Musik hören und die Möglichkeit nutzen, hilfsbedürftigen Kindern das Leben leichter zu machen. Angesichts dieser unschlagbaren Kombination folgten rund 100 Gäste mit ihren Kindern der Einladung des Kiwanis-Clubs Osnabrück zum „Brunch & Brass“ ins Gasthaus zum Freden.
Für die Unterhaltung sorgten unter anderem Jürgen Sander und seine „Lions Brass & Friends“ und der Chor Sternenfänger sowie Klavierlehrerin Katharina Weigel mit ihren Schülern. Immer häufiger macht der Kiwanis-Club, der weltweit seit vielen Jahren eine Vielzahl an Hilfsprojekten unterstützt, auch im Südkreis auf sich aufmerksam. Das Ziel der rund 25 Club-Mitglieder in Osnabrück und dem Landkreis ist es, gerade in der eigenen Region aktiv zu werden, um Kindern zu helfen.
Bisher gab es speziell im Südkreis schon Fahrräder für die Kinder im Westfälischen Kinderdorf in Dissen und Schultornister für eine ganze Reihe Erstklässler. Aber auch die Jugendarbeit verschiedenster Organisationen wird gerne von Kiwanis unterstützt.
So geht auch der Erlös des „Brunch & Brass“-Morgens ohne Abstriche an den Bad Iburger St.-Nikolaus-Kindergarten und die evangelische Jugendarbeit der Bad Iburger Kirchengemeinde.
Die Jugendlichen wurden dann als Dankeschön auch gleich beim späten Frühstück am Sonntagvormittag selbst tätig, denn sie übernahmen die Kinderbetreuung, sodass sich die Veranstaltung auch für die Eltern sehr entspannt gestaltete. Für den Bad Iburger Dr. Kurt Höfelmann und seine Frau, die als Grundschullehrerin in der Grundschule Glane tätig ist, war die Veranstaltung auch ein wenig Werbung für den Kiwanis-Club, denn weitere ehrenamtliche Helfer sind dort immer herzlich willkommen.
Höfelmann, der im Oktober die Leitung des Clubs von Dr. Anke Otte übernehmen wird, erklärte seine Motivation ganz einfach: „Ich bin Vater und freue mich, wenn ich Kindern, denen es nicht so gut geht wie meinen, helfen kann.“ Da nimmt man dann auch gerne mal ein wenig Mühe auf sich, findet auch Zahnarzt Dr. Andreas Ebert: „Es ist einfach schön, wenn man wirklich etwas in seiner unmittelbaren Nachbarschaft bewegen kann.“ Und dann stellt man sich auch schon mal auf den Trödelmarkt oder sitzt beim „Brunch & Brass“ an der Kasse.
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