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Osnabrückerin fährt nicht nach Oslo - Kerstin Freking ist nicht traurig über Ausscheiden
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Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 09. März 2010 00:00 Uhr


Osnabrückerin fährt nicht nach Oslo - Kerstin Freking ist nicht traurig über Ausscheiden

Im Halbfinale von "Unser Star für Oslo" war Schluss für die sympathische Osnabrückerin. „Ich habe heute eine gute Leistung abgeliefert. Einer musste ja gehen“, sagte Kerstin Freking unserer Zeitung direkt nach ihrem Ausscheiden per Telefon. Sie konnte auch schon wieder lachen und klang weder niedergeschlagen noch traurig. Das Rennen machten die 18-jährige Powerfrau Jennifer Braun und die gleichaltrige Favoritin Lena Meyer-Landrut.

 
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Für Kerstin Freking hat es nicht gereicht. Die Osnabrückerin ist raus aus der Show "Unser Star für Oslo". Jennifer Braun, Christian Durstewitz, Lena Meyer-Landrut und Kerstin Freking marschierten direkt ins Halbfinale der Show "Unser Star für Oslo", dem Vorentscheid des "Eurovision Song Contest". Alle Halbfinalisten mussten zwei Songs vorbereiten. Kerstin Freking durfte leider nur einen zum Besten geben. Die Zuschauer entschieden in der ersten Runde bereits gegen die Osnabrückerin. Trotzdem: Das Lob der Jury war Kerstin gewiss. Freuen konnte sich dagegen Lena Meyer-Landrut. Die 18-Jährige zog nicht nur in die zweite Runde des Halbfinales ein, sondern auch gleich ins Finale. Sie konnte sowohl die Jury als auch die Zuschauer mit einer sensiblen, soften und einer rockigen Nummer überzeugen. Auch die 18-jährige Jennifer Braun hat es geschafft! Sie wird im Finale gegen Lena antreten. Christian Durstewitz wäre von Jury-Mitglied Barbara Schöneberger sehr gerne in Oslo gesehen worden, weil er doch so cool sei, aber es sollte nicht sein. Die Zuschauer haben anders entschieden. Stefan Raab, Barbara Schöneberger und Jan Delay unterstützten die Kandidaten mit positiver Kritik. Stefan Raab: "Wir sollten alle drei mitnehmen."

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„Keiner muss traurig sein, wenn er gehen muss. Wir haben eine tolle Show abgeliefert.“ Es waren die berühmten letzten Worte von Kerstin Freking bei „Unser Star für Oslo“.

Mit Hippie-Stirnband und dem Stück „Hands clean“ von Alanis Morissette wollte Kerstin Freking die erste Hürde ins Halbfinale von „USFO“ überspringen. Leider hat es nicht geklappt. Ihre Stimme war am Anfang des Stücks etwas unsicher. Nervös? Später wurde sie sicherer. Auch ihr Bühnenauftritt kam locker rüber.

„Deine Stimme ist glasklar“, sagte Jury-Mitglied Barbara Schöneberger und stellte heraus, dass das Lied von Alanis Morissette schwierig zu singen sei und sie bei dem Stück auch hätte „verkacken“ können. „Haste aber nicht“, sagte Schöneberger.

Jan Delay haderte zunächst mit der Auswahl des Stücks von Kerstin Freking. Er möge Alanis Morissette ebenso wenig wie Menschen mit einer klaren Aussprache. Wenn er wüsste, dass die 21-jährige Osnabrückerin vor ein paar Tagen wegen ihrer Erkältung genauso genäselt hat wie Jan Delay. Schließlich erkannte der Hamburger doch noch die Qualitäten von Kerstin Freking: „Das war echt beeindruckend.“

Stefan Raab war von Kerstin Freking begeistert: „Deine Stimme gibt jedem Song einen eigenen Stil.“ Und der Stil der Osnabrückerin, das betonte Raab ausdrücklich, gefiel ihm. Dennoch war sein Lob nicht so überschwänglich wie bei den anderen Kandidaten, denen er die „besten Auftritte“ im Verlauf des Wettbewerbs bescheinigte.

Nachdem auch die anderen Kandidaten von den Juroren ausnahmslos gelobt wurden – bis auf kleine Nörgeleien von Jan Delay – fiel um kurz vor Zehn die erste Entscheidung. Die Zuschauer hatten sich gegen Kerstin Freking entschieden.

Das Finale findet am Freitag statt und wird um 20.15 Uhr in der ARD übertragen. Dann wird „Unser Star für Oslo“ und das Lied ermittelt, mit dem Deutschland beim Eurovision Song Contest 2010 am 29 Mai in der norwegischen Hauptstadt stattfindet.


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