·
ePaper·
Shop·
Tippspiel
Startseite|
Lokales|
Osnabrück|
Osnabrückerin fährt nicht nach Oslo - Kerstin Freking ist nicht traurig über Ausscheiden
|
Lokales|
Osnabrück|
Osnabrückerin fährt nicht nach Oslo - Kerstin Freking ist nicht traurig über Ausscheiden
Osnabrückerin fährt nicht nach Oslo - Kerstin Freking ist nicht traurig über Ausscheiden
Im Halbfinale von "Unser Star für Oslo" war Schluss für die sympathische Osnabrückerin. „Ich habe heute eine gute Leistung abgeliefert. Einer musste ja gehen“, sagte Kerstin Freking unserer Zeitung direkt nach ihrem Ausscheiden per Telefon. Sie konnte auch schon wieder lachen und klang weder niedergeschlagen noch traurig. Das Rennen machten die 18-jährige Powerfrau Jennifer Braun und die gleichaltrige Favoritin Lena Meyer-Landrut.
„Keiner muss traurig sein, wenn er gehen muss. Wir haben eine tolle Show abgeliefert.“ Es waren die berühmten letzten Worte von Kerstin Freking bei „Unser Star für Oslo“.
Mit Hippie-Stirnband und dem Stück „Hands clean“ von Alanis Morissette wollte Kerstin Freking die erste Hürde ins Halbfinale von „USFO“ überspringen. Leider hat es nicht geklappt. Ihre Stimme war am Anfang des Stücks etwas unsicher. Nervös? Später wurde sie sicherer. Auch ihr Bühnenauftritt kam locker rüber.
„Deine Stimme ist glasklar“, sagte Jury-Mitglied Barbara Schöneberger und stellte heraus, dass das Lied von Alanis Morissette schwierig zu singen sei und sie bei dem Stück auch hätte „verkacken“ können. „Haste aber nicht“, sagte Schöneberger.
Jan Delay haderte zunächst mit der Auswahl des Stücks von Kerstin Freking. Er möge Alanis Morissette ebenso wenig wie Menschen mit einer klaren Aussprache. Wenn er wüsste, dass die 21-jährige Osnabrückerin vor ein paar Tagen wegen ihrer Erkältung genauso genäselt hat wie Jan Delay. Schließlich erkannte der Hamburger doch noch die Qualitäten von Kerstin Freking: „Das war echt beeindruckend.“
Stefan Raab war von Kerstin Freking begeistert: „Deine Stimme gibt jedem Song einen eigenen Stil.“ Und der Stil der Osnabrückerin, das betonte Raab ausdrücklich, gefiel ihm. Dennoch war sein Lob nicht so überschwänglich wie bei den anderen Kandidaten, denen er die „besten Auftritte“ im Verlauf des Wettbewerbs bescheinigte.
Nachdem auch die anderen Kandidaten von den Juroren ausnahmslos gelobt wurden – bis auf kleine Nörgeleien von Jan Delay – fiel um kurz vor Zehn die erste Entscheidung. Die Zuschauer hatten sich gegen Kerstin Freking entschieden.
Das Finale findet am Freitag statt und wird um 20.15 Uhr in der ARD übertragen. Dann wird „Unser Star für Oslo“ und das Lied ermittelt, mit dem Deutschland beim Eurovision Song Contest 2010 am 29 Mai in der norwegischen Hauptstadt stattfindet.
Mehr zum Thema Mehr Lokales











10.02.2011
