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W(ahl)-Award: Neue OZ bekommt Deutschen Journalisten-Preis zur Bundestagswahl
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W(ahl)-Award: Neue OZ bekommt Deutschen Journalisten-Preis zur Bundestagswahl
W(ahl)-Award: Neue OZ bekommt Deutschen Journalisten-Preis zur Bundestagswahl
Die Gewinner des W(ahl)-AwardsI09 der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stehen fest: Die Neue Osnabrücker Zeitung und das Uni-Radio bonncampus 96,8 erhalten den jeweils ersten Preis in den Kategorien Print und Hörfunk für die beste Berichterstattung im Vorfeld der Bundestagswahl 2009.
Bewertet wurden die Beiträge durch eine unabhängige Jury aus erfahrenen Print- und Hörfunk-Journalisten. Die Preisträger zeichnen sich durch ihre große journalistische Ideenvielfalt und Qualität aus und sind damit auch wichtiger Impulsgeber eines engagierten Journalismus, schreibt die Jury.
In den Kategorien Print und Hörfunk wurden je vier Beiträge mit dem Journalisten-Preis zur Bundestagswahl 2009 ausgezeichnet. Den zweiten Preis für Printberichterstattung erhält die Rhein-Zeitung, der dritte Preis geht an den Braunschweiger Zeitungsverlag und auf Platz 4 hat die Jury die Madsack Heimatzeitungen gewählt. In der Kategorie Hörfunk erhält der Südwestrundfunk (SWR3) den zweiten Preis. Die Plätze 3 und 4 gehen an den Hessischen Rundfunk – der dritte Preis an hr1 und der vierte an hr-iNFO.
In der Auswahl für den mit insgesamt 11.500 Euro dotierten AwardI09 waren journalistische Arbeiten, die bis zum Schließen der Wahllokale am 27. September 2009 um 18 Uhr in den Zeitungen erschienen oder im Radio gesendet worden sind. „Gefragt war eine gelungene Mischung aus Information, Spannung und Originalität. Vor allem aber kam es darauf an, dass die Arbeiten wahlmotivierend waren“, sagt Thomas Krüger, Präsident der bpb.
Insgesamt gab es 186 Einsendungen – 103 Print- und 83 Radio-Wettbewerbsbeiträge. Die Palette reichte von Sonderbeilagen, Interviews, Reportagen, Features, über ganze Artikelserien und Sendereihen bis zu cross-medialen Projekten.
Das Konzept des Medienhauses: Die Neue Osnabrücker Zeitung hat alle Register gezogen und für die Bundestagswahl im Blatt, online und per Video zum Mitbestimmen angestiftet. Kernstück der Teamleistung von Mantel- und Lokalredaktionen war die Wahl-Serie „Wir wählen unsere Zukunft“. Die Neue OZ brachte dabei unter anderem ein Porträt der aus Osnabrück stammenden Büroleiterin von Angela Merkel. Sie befragte ihre Auslandskorrespondentin in Peking, was man in China vom Wahlkampf in Deutschland mitbekommt. Die Redaktion analysierte Onlineauftritte von Politikern und verteilte Kopfnoten fürs Kabinett. Anschließend kreierte sie eine fiktive Stellenanzeige fürs Kanzleramt und entwarf ein ganzseitiges Würfelspiel „Auf dem Weg nach Berlin“. Sie setzte auch auf überraschende Interviews – etwa mit der Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich über „Merkel, Männer und Macht“. Und täglich im Blatt: das Wahl-Lexikon. Ein besonderes Angebot war das Schüler-Wahl-Abo: In den vier Wochen vor der Bundestagswahl gab es die NOZ für Schulklassen zum Nulltarif.
Die Jury meinte dazu: „Das schwerste journalistische Pfund, das eine Tageszeitung zur Bundestagswahl 2009 geboten hat: ausgesprochen guter Journalismus – multimedial präsentiert. Besonders nachahmenswert!“
Die Preise werden beim Forum Lokaljournalismus am 28. Januar 2010 um 19 Uhr im Dortmunder Casino Hohensyburg verliehen. Der Festredner wird Bundesminister der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg sein.
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