
dpa Frankfurt/Berlin. Einst hievte die Politik Thilo Sarrazin in den Vorstand der Bundesbank. Nun ist es schwer, den Provokateur mit den eigenwilligen Thesen wieder loszuwerden. Die...
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Mehrere 100000 Euro Schaden

ja/js Bippen. In der Nacht zum Donnerstag brannte eine Gaststätte mit Kegelbahn in der Bippener Bahnhofstraße. Kurz vor 1 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Ersten Schätzungen der...
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Thilo Sarrazin beruft sich auf die Meinungsfreiheit, und seine Fans werfen Kritikern vor, sie ihm abzusprechen. Das trifft in keiner Weise zu. Der Bundesbanker hat ein Buch geschrieben,...
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Staatsanwaltschaft ermittelt

Lathen. Mehr als 100 Pferde sind am späten Donnerstagabend bei einem Fackel-Umzug in Lathen (Kreis Emsland) durchgegangen und haben 44 Menschen zum Teil schwer verletzt, darunter...
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Gruppenleiter intensiv vorbereitet

Lingen. Eltern im Emsland können sich darauf verlassen, „dass das Wohl und die Würde ihres Kindes in unseren Freizeiten nicht gefährdet wird“. Dies erklärte Holger Berentzen, Leiter des...
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Berlin. Held oder Hetzer?Der Saal ist aufgeheizt wie die Meinungsschlacht um das Buch, das Thilo Sarrazin, Deutschlands Provokateur vom Dienst, gestern in...
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Begleitet von immer massiverer Kritik an Thilo Sarrazin rückt eine Entscheidung über die berufliche Zukunft des umstrittenen Bundesbank-Vorstands näher.
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Erderwärmung, Unwetter und CO 2 -Emissionen – die Zukunft unseres Planeten erhitzt in Kopenhagen die Gemüter. 60 junge Menschen wollen ab heute frischen Wind in die Verhandlungen bringen – eine Osnabrückerin ist dabei. Mit zwei Segelschiffen sind die „Klimapiraten“ am Samstag in Greifswald gestartet, um sich vom Wind nach Kopenhagen treiben zu lassen. Heute kommen sie an.
„Wir reden nicht nur von Alternativen, wir leben sie auch“, sagt Svea Blieffert. Die 21-Jährige gehört zum aktiven Kern der Klimapiraten. 250 junge Umweltschützer haben sich seit den Sommermonaten in dem bundesweiten Netzwerk zusammengefunden. Getragen wird es von der BUND-Jugend und dem „asa-Programm“, einem internationalen Austauschprogramm. Der Segeltörn nach Kopenhagen ist die bislang größte Aktion der „Klimapiraten“.Mit dem Weg lag das Schiff auf der Hand: Ganz bewusst wollten sie bei ihrer Anreise auf CO2 emittierende Autos oder Flugzeuge verzichten, erklärt Svea: „So können wir überzeugend und glaubwürdig vermitteln, was wir wollen.“ International sei das ein starkes Klimaabkommen, national fordern die verkleideten Umweltschützer keine neuen Kohlekraftwerke.
Svea Blieffert ist das Reisen für die Umwelt gewohnt: Nach ihrem jahrelangen Engagement in der Osnabrücker Greenpeace-Jugend absolvierte sie nach ihrem Abitur einen Freiwilligendienst in einem Umweltprojekt in Südspanien. Anschließend machte sie sich in Großbritannien auf die Spuren der Permakultur. Inzwischen studiert sie Umweltwissenschaften in Lüneburg. Zusammen mit vier Kommilitoninnen ist sie jetzt nach Dänemark geschippert.
„Die Aktion ist eine Inszenierung, sie soll die Öffentlichkeit wachrütteln“, sagt Svea. Die Botschaft: Hier segeln junge Menschen nicht nach Kopenhagen, um „bitte, bitte“ zu sagen. „Act The Fuck Now!“ steht auf dem Segel des Zweimasters „Lowis“. Sinngemäß übersetzt heißt das: „Handelt verdammt noch mal jetzt!“
Die Piratenverkleidung soll zeigen: Junge Menschen sorgten sich ernsthaft um ihre Zukunft – so ernsthaft, dass sie die weltpolitischen Klimaverhandlungen „entern“. Svea gehört zu den Piraten mit Akkreditierung. Noch bis zum 18. Dezember wird sie in Kopenhagen bleiben und mit möglichst vielen Delegierten übers Klima sprechen.