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Tippspiel
Im Fasanenhof wird wieder gepflegt geschwitzt
„Es kann ruhig regnen und kühl sein“, wünscht sich Uwe Kleinwegen für heute. Grund: Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten startet er um 11 Uhr an der Achmerstraße 2 in Wersen mit der Wiedereröffnung des Saunaparks Fasanenhof – „Die Sauna mit Flair“.
„Als ich die Anlage mit ihrem Flair und der Atmosphäre sah, wusste ich sofort: Das ist es“, erinnert sich der Hollager Uwe Kleinwegen. Indes habe an vielen Stellen etwas geschehen müssen, sagt der erfahrene Koch und passionierte Saunagänger.
Der Fasanenhof war in die Jahre gekommen. Doch mit Elan, viel Eigenleistung und fachkundiger Unterstützung hat Kleinwegen kräftig modernisiert und freundlich gestaltet. Der Verpächter habe dafür gesorgt, dass alle fünf Saunen wieder einsatzbereit seien. „Mein Fasanenhof wird professionell geführt“, betont Uwe Kleinwegen.
Er bietet künftig auch eine Feuchtraumsauna mit Aroma- und Lichttherapie an. Im Außengebäude läuft eine Infrarotsauna. „Die ist gut fürs Wohlfühlschwitzen bei niedrigen Temperaturen und mit 50 Plätzen wohl die größte in Norddeutschland“, sagt Kleinwegen. Darunter ist eine Erdsauna. „Das ist die Urform der finnischen Sauna mit trockener Wärme bei circa 100 Grad“, erklärt der Fan der schweißtreibenden Erholung.
Wo bisher das alte Solarium stand, ist nun ein gemütlicher Ruheraum. „Wellness, Massage und Fußpflege behalten wir bei“, erklärt Kleinwegen zum Konzept. Gleichwohl habe er das qualifizierte Team neu zusammengestellt. Insgesamt zehn Personen kümmern sich im Wechsel um das Wohl der Gäste, die freiwillig ins Schwitzen kommen und Entspannung suchen.
Dazu gehören kleine, wohlschmeckende Überraschungen, die Aufgüsse mit einem exklusiven Touch abrunden. Zudem stehen auf den Tischen Karten für leichte Leckereien, zubereitet in der neuen Küche. „Die meisten bleiben fast den ganzen Tag. Da stellt sich unweigerlich Hunger ein“, weiß Uwe Kleinwegen, der in den zurückliegenden Wochen wenig Zeit für sein eigentliches Hobby hatte: Westernreiten.
Doch nicht nur im Gebäude, auch im ehedem verwilderten Garten des Fasanenhofes hat sich viel getan. „Carlo Steinschulte hat erst einmal Grund reingebracht und die abgesackten Steine der Terrassen begradigt“, lobt Kleinwegen den Chef von „Der moderne Garten“. Die teils 150 Jahre alten Bäume – auf der Terrasse stehen Tische unter einer alten Linde – verbreiten heimeliges Ambiente. Baum- und Strauchschnitt hat dem kleinen Park Konturen gegeben. Zugewucherte Wege sind wieder zu begehen. „Ich bin gespannt, was Carlo noch einfallen wird“, lässt Kleinwegen durchblicken, dass der Freibereich längst noch nicht fertig ist.
Entspannen, Erholen und Abschalten im Kreis netter Menschen ist im nächsten Sommer auch draußen möglich. Ein Bassin lädt zum Schwimmen ein. Kneipp-Einrichtungen für Füße und Arme fördern die Durchblutung.
Uwe Kleinwegen ist zuversichtlich, dass der Fasanenhof auch überregional wieder zu einer guten Adresse für Saunafreunde wird. Sein Credo: „Der Gast muss merken, dass wir uns um ihn kümmern.“












25.02.2011
