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„Kinder spielerisch an Technik heranführen“
Es war eine „mittlere Revolution“, so der heutige Vorsitzende Helmut Rupprecht: Bis 1984 war die Region dem Bezirksverein Ostwestfalen angegliedert. In jenem Jahr erfolgte schließlich die Gründung des Bezirksvereins Osnabrück-Emsland des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE). Nun feierte die Einrichtung ihr 25-jähriges Bestehen.
Einige der häufig verwendeten Vokabeln im Zusammenhang mit dem VDE: Innovation, Forschung, Zukunftsfähigkeit – sowie der Sieg des VfL über den Hamburger SV. Denn die Freude über den Sensationserfolg schwang auch am Donnerstagabend nach. Vor allem ging es aber um das Anliegen des VDE, wie Mädchen und Jungen schon in jungen Jahren für Technik und Naturwissenschaften begeistert werden können. „Wir müssen heute die Weichen stellen, um Deutschland zukunftsfähig zu machen“, sagte Pistorius. Hier biete der VDE Hilfestellung, „damit Kinder spielerisch an Technik herangeführt werden“.
Auch Clausing lobte die „exzellente Nachwuchsarbeit“ des Bezirksvereins, die durch Preise, Stipendien, Schülerförderung oder Messen dokumentiert werde. Erfolgreich sei auch die Arbeit der 1997 gegründeten Hochschulgruppe, so Rupprecht.
Noch fehle es aber an weiblichen Ingenieuren, hier gebe es immer noch „zählebige Rollenklischees“, sagte Schipanski. Daher liege Deutschland im internationalen Vergleich weit zurück, mit gravierenden Folgen: „Es ist gefährlich, Talente brachliegen zu lassen“, sagte die Landtagspräsidentin. Der VDE habe dieses Thema schon frühzeitig aufgegriffen, besonders aktiv sei Kirsten Eppmann gewesen. Das Gründungsmitglied des Bezirksvereins wurde nun für seine Arbeit geehrt und erhielt die Ehrenmitgliedschaft. „Sie ist überall dort, wo angepackt werden muss“, sagte Schipanski in ihrer Laudatio.
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