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Fußball-Tippspiel
UWG in Dörpen gegründet
Hervorgegangen ist die UWG aus der Dörpener Liste. Die Umbenennung zur UWG sei vor dem Hintergrund erfolgt, die Kräfte mit anderen Wählergemeinschaften im Altkreis Aschendorf-Hümmling bündeln zu wollen. Politisch sei die Diskussion um das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen ein Beweggrund für die Gründung einer Wählergemeinschaft: Die UWG wolle eine „für den Bürger zweifelsfrei erkennbare Alternative zur CDU“ bieten, da die Politik der Christdemokraten „augenblicklich auf katastrophale Weise gegen die Interessen der Bürger gerichtet“ sei.
Ein Ziel der UWG ist es laut Lorenz auch, sich für die Schaffung von 1000 Arbeitsplätzen in Haren einzusetzen, die Enercon-Chef Aloys Wobben angekündigt hat, sofern das Kraftwerk in Dörpen nicht gebaut wird.
Lorenz fordert Landrat Hermann Bröring auf, seine „rückwärts gewandten“ Pläne für ein Kohlekraftwerk aufzugeben. Stattdessen könnten im Sektor der erneuerbaren Energien „zukunftsfähige Arbeitsplätze in ausreichendem Maße“ geschaffen werden. Der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann wirft die UWG vor, sich nicht genügend für die Interessen der Bürger in ihrem Wahlkreis einzusetzen. Nach Auffassung der UWG habe sich Connemann bei einem Besuch in Dörpen dahingehend geäußert, dass es nicht zu ihren Aufgaben gehöre, sich für die 1000 Arbeitsplätze in Haren einzusetzen.





