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Tippspiel
38 Teams bei der Radkappen-Weitwurf-WM in Meppen
Die Autokennzeichen auf dem Parkplatz beim Meppener Hallenbad zeigten, dass die Radkappen-Weitwurf-Weltmeisterschaft am Wochenende Teilnehmer und Fans aus dem gesamten Nordwestdeutschen Raum angezogen hatte. Mehrere hundert Zuschauer verfolgten die von der Ems-Community ausgeschrieben Wettbewerbe in einer nichtolympischen Sportart, die dem Diskuswerfen nahe kommt.
Ebenso skurril wie die Sportart sind auch das Motto der WM „Ich schmeiß dich weg“ und die meisten Namen der 38 in Meppen angetretenen Formationen: Mit dabei waren unter anderem die Radkaspers und die Flying hubcaps, die Kellerasseln und die wilden Kerle, die Spekulanten und Ackersturm.
Unter den Mitbewerbern um die Weltmeistertitel traten auch eine Crew der St. Paulusgemeinde Meppen und das emsländische '"'KomA-Team'"' an. KomA, ein Projekt der katholischen Jugend und kommunalen Jugendarbeit unter der Schirmherrschaft von Landrat Hermann Bröring steht für „Kontrollierter Umgang mit Alkohol“, nutzte die Gelegenheit, mit einem Info-Stand auf seine Aktivitäten aufmerksam zu machen. Die älteste teilnehmende Mannschaft, „Die ollen 70er“ aus Meppen, machte ihrem Alter alle Ehre.Von den Teilnehmern waren lediglich die Vornamen bekannt. Die Radkappe von Flo aus Wieste/Hümmling ging nach 38,7 Metern zu Boden. Damit stand der Weltmeister der Männer fest. Eva aus Delmenhorst warf ihre Kappe 25,7 Meter weit und sicherte sich den WM-Titel der Damen. Das Team „30 gr Mett“ wurde mit einer Gesamtweite von 94,25 Metern Weltmeister in der Mannschaftswertung.
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