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140 Einsatzkräfte bei Großbrand
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Quelle: Bramscher Nachrichten 12. Mai 2009 00:00 Uhr


140 Einsatzkräfte bei Großbrand

Großeinsatz bei der Firma Ovobest in Hörsten: Mit über 140 Einsatzkräften und mehr als 30 Fahrzeugen übten die Feuerwehren aus Vörden, Neuenkirchen i. O. und Damme mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland-Mitte einen simulierten Großbrand.

 
Unversehrt, aber leicht durchnässt wurde Jonas von zwei Feuerwehrleuten mit Atemschutzgerät geborgen. Fotos: Ilona Uphaus  Vergrößern

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Das Szenario am Wochenende: Im Bereich der Kühlanlagen war es bei Arbeiten zu einer Verpuffung gekommen, aus der sich ein Brand entwickelt hatte. Die zuerst mit vier Fahrzeugen eintreffende Feuerwehr Vörden forderte Verstärkung an. Die kam mit weiteren vier Feuerlöschwagen aus Neuenkirchen i. O. Aus Damme traf zusätzlich ein Fahrzeug mit Drehleiter ein, um das Dach des hohen Fabrikgebäudes löschen zu können. Die Hauptarbeit machte allerdings die Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland-Mitte. Rund 80 Mitglieder von neun emsländischen Ortsfeuerwehren nahmen mit 25 Fahrzeugen an der Übung teil. Neben den Löscharbeiten mussten drei verletzte Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Mit Atemschutzgeräten machten sich mehrere Feuerwehrleute auf die Suche. Der Sauerstoff reiche für 30 Minuten, erklärte Hauptbrandmeister Richard Jansen aus Meppen, der die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften während des Einsatzes überwachte.

Andreas Beckmann, Betriebsleiter von Ovobest, war mit dem Einsatz der Ortsfeuerwehr sehr zufrieden und lobte die Zusammenarbeit. Einmal jährlich finde mit den Feuerwehrleuten eine Begehung des Betriebes statt. Änderungen am Betriebsgebäude würden der Feuerwehr sofort mitgeteilt. Nach dem Auslösen des Alarms fänden sich alle unverzüglich auf dem Sammelplatz ein, wo per Produktionsplan abwesende Mitarbeiter festgestellt werden, so Beckmann.

Während Ortsbrandmeister Ralf Bürger die Löscharbeiten überwachte, wurde die Emsländer Feuerwehr zu einem weiteren Einsatzort kommandiert. „Schaulustige“ verursachten an der benachbarten Kreuzung einen Autounfall. Aus zwei Schrottfahrzeugen, von der Firma Stickelbroeck aus Engter zur Verfügung gestellt, mussten mit Spreizer und Rettungsschere drei eingeklemmte Personen befreit werden. Nach der rund vierstündigen Übung wurde eine positive Bilanz gezogen. Die Wasserentnahme aus dem firmeneigenen Feuerlöschteich und mehreren Hydranten klappte ebenso wie die Rettung der Verletzten einwandfrei.

Für die Gastfeuerwehr aus dem Emsland hatten Bürger und seine Mannschaft nach dem Einsatz eine Führung am Schulungszentrum der Malteser in Nellinghof vorgesehen. Für die Nacht schlugen die Gäste ihre Feldbetten am Schützenplatz in Vörden auf, wo noch ausgiebig über den Großeinsatz gefachsimpelt werden konnte.

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