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Musik, Freizeiten und spirituelle Angebote
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Quelle: Meppener Tagespost 04. April 2009 00:00 Uhr


Musik, Freizeiten und spirituelle Angebote

„Gerade Menschen mit besonderen Bedürfnissen wollen wir einen Ort bieten, an dem sie frei vom Alltagsstress das eigene Leben und Handeln bedenken“, erklärte Hausleiter Michael Strodt bei der Vorstellung des Jahresprogramms der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel.

 
Einen bunten Strauß an Angeboten bietet die Jugendbildungsstätte in Sögel. Von links: Michael Franke, Christine Schütte, Hausleiter Michael Strodt und Stefanie Schmidt. Foto: Otto Büning  Vergrößern

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In den kommenden Monaten soll vor allem das Kerngeschäft des Hauses, Schulgemeinschaftstage und Firmpastoral, noch einmal neu in den Blick genommen werden. Bei der Arbeit mit Schulklassen wird laut Strodt zusätzlich der Fokus auf Bildungsmaßnahmen für Schüler gelegt, die aus einem sozial benachteiligten Kontext stammen, einen Migrationshintergrund haben oder Haupt- und Förderschulen besuchen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die sozialen Kompetenzen gerade dieser Kinder und Jugendlichen zu stärken“, so Strodt.

Ferner sollen die drei Schwerpunkte der Jugendbildungsstätte ausgebaut werden. Für den musikalischen Bereich kündigte Bildungsreferentin Stefanie Schmidt das 35. Musikalische Pfingsttreffen als „absoluten Höhepunkt“ an, zu dem wieder bis zu 100 Musikfreunde erwartet werden. Weiterhin ist mit der Veranstaltung „Unter die Haut“ ein Tag zu neuem geistlichen Liedgut im Oktober geplant. Schmidt: „Wir wollen den Leuten zeigen, dass Musik nicht nur Freude macht, sondern auch zum Handeln bewegt.“

Einen hohen Bedarf im Bereich „Menschen mit Behinderungen“ sieht die zuständige Bildungsreferentin Christine Schütte: So ist die 14-tägige Sommerfreizeit für junge Erwachsene mit und ohne Behinderungen bereits ausgebucht. „Wichtig ist uns hier eine Begegnung auf Augenhöhe“, so Schütte. Der Einzelne mit seinen Talenten stehe im Vordergrund, sodass Menschen mit und ohne Behinderungen voneinander lernen könnten. In den kommenden Monaten sind in diesem Bereich unter anderem ein Geschwister-, Familien- und ein Theaterwochenende geplant.

In engem Kontakt steht der Marstall mit dem Referat für Menschen mit Behinderungen des Bistums Osnabrück mit Sitz im St.-Vitus-Werk in Meppen. Das „spirituelle Profil“ des Hauses im Rahmen des offenen Angebotes liegt dem geistlichen Rektor, Kaplan Michael Franke, am Herzen. So soll im Rahmen der Ministrantenpastoral überlegt werden, wie Kindern und Jugendlichen Wissen anschaulich vermittelt werden kann, um Messdienerarbeit in der Gemeinde lebendig zu gestalten.

Zum aktuellen Thema Rechtsextremismus findet am 11. Mai eine Fachtagung mit dem Titel „Rechte Jugendkulturen“ statt.

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