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Unmut über Chinas Umgang mit Tibet
Gut besucht war am gestrigen Freitag der Stand der Papenburger Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) auf dem Wochenmarkt am Untenende. Zahlreiche Besucher nutzen die Möglichkeit, sich in eine Unterschriftenliste einzutragen, um so ein Zeichen zu setzen gegen die Menschenrechtsverletzungen in China.
„Fast alle, die wir angesprochen haben, haben sich in die Listen eingetragen“, so Gottfried Sandmann, ehemaliger Grünen-Ratsherr und Mitglied von Amnesty. Viele Unterzeichner hätten dabei ihrem Unmut über die Verletzung der Menschenrechte in China und das Vorgehen gegen die Tibeter Ausdruck verliehen.
„Aber es hat auch erschreckend brutale Äußerungen gegeben“, zeigte sich Sandmann erstaunt über die „Gleichgültigkeit“, mit der Menschen diesen Problemen begegneten. Von „das ist mir doch egal“ bis zu „die sollen sich doch die Köpfe einschlagen“ hätten diese Äußerungen gereicht. Für Sandmann ein Grund mehr, solche Aktionen öfter durchzuführen, aufzuklären und immer wieder darauf hinzuweisen, „dass in vielen Staaten Bürgern die elementarsten Menschenrechte verweigert werden“.
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