21.04.2017, 19:48 Uhr

Samstag gegen TSV Bremervörde Die HSG Delmenhorst und ihre Rechnung mit Unbekannten


Delmenhorst. Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst bestreiten an diesem Samstagabend ab 19 Uhr ihr drittletztes Punktspiel. Spielertrainer Andre Haake kehrt zuversichtlich aus der dreiwöchigen Pause zurück.

Heimspiel gegen den TSV Bremervörde (heute, 19 Uhr, Halle am Stadion), Auftritt bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen (Samstag, 29. April, 19.30 Uhr) und abschließend ein Treffen mit dem TV Bissendorf-Holte vor eigenem Publikum (Samstag, 6. Mai, 19.30 Uhr) – drei Begegnungen trennen die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst noch vom Saisonende. Drei Partien, in denen es um den Klassenverbleib geht.

Das Team meldet 16:30 Punkte. Es belegt vor VfL Fredenbeck II (13:33) und Elsflether TB (15:31) und hinter Bremervörde (21:25) Platz elf. „Vier Punkte? Eventuell benötigen wir noch sechs“, erklärt Andre Haake. Der Spielertrainer weiß, dass man stets mit Überraschungen rechnen muss. So gibt es keine Garantie dafür, dass der Tabellenzweite Bremen/Hastedt heute Elsfleth bezwingt. Eine Rechnung mit Unbekannten. Haake: „Wir müssen unser Spiel gewinnen. Dann sehen wir weiter.“

Saison für Dominik Ludwig beendet

Er ist zuversichtlich aus der dreiwöchigen Pause zurückgekehrt. In den letzten beiden Wochen standen jeweils drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Haake: „Wir haben intensiv trainiert.“ Am Donnerstag, ergänzt er, habe er erstmals den vollständigen aktuellen Kader begrüßen können. Allerdings fehlten Christopher Hartwig (Kreuzbandriss) und Dominik Ludwig (Kniebeschwerden). Für sie sei die Saison beendet.

Beim TSV Bremervörde, der im Hinspiel zu einem 31:28 kam, ist Rückraumspieler Adnan Salkic der Dreh- und Angelpunkt. In 23 Einsätzen brachte er es auf 194 Tore (Schnitt 8,43). Neben Salkic gelten Linksaußen Lars von Kamp und Lars Petersen (linker Rückraum) als Leistungsträger. „Aber ich denke, dass wir den stärkeren Kader haben. Und ich hoffe, dass wir das zeigen“, betont der Trainer. Darüber, dass er noch unter den Folgen einer Leistenzerrung leidet, sprich er nicht. „In den letzten zwei Wochen müssen wir auf die Zähne beißen“, sagt Andre Haake.


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