01.12.2016, 18:53 Uhr

Handball-Landesliga Männer TS Hoykenkamp empfängt den FC Schüttorf

Steht im Notfall wieder als Torwart parat: Hoykenkamps Linksaußen Alexander Kirchhof. Foto: Rolf TobisSteht im Notfall wieder als Torwart parat: Hoykenkamps Linksaußen Alexander Kirchhof. Foto: Rolf Tobis

Hoykenkamp. Die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp empfangen an diesem Sonntag, 4. Dezember, ab 16 Uhr den FC Schüttorf in der Halle Heide. Die Partie ist für beide Teams richtungweisend.

Eine im Grunde unglaubliche Pechsträhne verfolgt die Landesliga-Mannschaft der TS Hoykenkamp. Am vergangenen Sonntag, in der Partie beim TuS Bramsche (28:27) , verletzte sich der vierte der vier Torwarte, mit denen die Handballer in die Saison gestartet waren. Und: Auch Kay Uwe Paschke zog sich wie vor ihm Jan Luca Linde, Gregor Kleefeldt und Karol Menkens einen Kreuzbandriss zu. Trainer Frank Kessler und Abteilungsleiter Hans-Georg Ahrens arbeiteten daher seit Montag intensiv daran, die Lücke im Kader rechtzeitig bis zum Heimspiel an diesem Sonntag (16 Uhr, Halle Heide) gegen den FC Schüttorf zu schließen. Mit Erfolg. Timo Meyer wurde reaktiviert. Alexander Kirchhof, der in Bramsche zum zweiten Mal erfolgreich als Torhüter eingesprungen war, kann sich als auf seine eigentliche Aufgabe als Linksaußen konzentrieren.

Spille und Streckhardt fallen aus

Paschkes Verletzung war allerdings nicht die einzige Hiobsbotschaft, die die Hoykenkamper in der vergangenen Woche verkraften mussten. Der Außenspieler Tim Streckhardt hat sich den Daumen gebrochen; Kreisläufer Bernd Spille zog sich in Bramsche einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Beide werden wohl erst im Januar wieder für ihr Team auflaufen können. Die TSH geht also personell arg geschwächt das Spitzenspiel zwischen dem gastgebenden Tabellendritten (12:6) und dem punktgleichen Vierten aus Schüttorf. Das FCS-Team wird die Hoykenkamper vor eine große Herausforderung stellen. Es bietet die bisher beste Abwehr der Liga auf, die in der Regel in einer 6:0-Formation agiert. Aus dieser heraus zieht es ein starkes Konterspiel auf. Und auch im Positionsangriff ist es torgefährlich. So erwartet Kessler eine richtig schwere Aufgabe für seine Spieler. „Ich erwarte aber eine Reaktion auf das schwache Heimspiel gegen den TvdH Oldenburg II “, sagt er. „Vor allem der kämpferische Einsatz wird gefragt sein. Wenn die Einstellung stimmt und sich meine Truppe unseren Fans wieder als Einheit präsentiert, könnten zwei weitere Punkte in unserer Halle bleiben.“

TSH muss sich steigern

Damit der erhoffte Erfolg in der richtungsweisenden Begegnung gelingt, muss sich seine Mannschaft im Vergleich zu den zurückliegenden Spielen steigern, erklärt Kessler. Nur mit schnellem, konzentriertem Aufbauspiel wird sie sich Wurfchancen erspielen. Diese müssen dann auch verwertet werden. Außerdem ist es wichtig, dass die TSH ein gutes Rückzugsverhalten zeigt und engagierte Deckungsarbeit leistet, wenn sie gegen Schüttorf erfolgreich sein will.


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