01.12.2016, 13:32 Uhr

Frank Huchzermeier geht TSG Hatten-Sandkrug trennt sich von Trainer

Kein Trainer mehr bei der TSG Hatten-Sandkrug: Fran Huchzermeier. Foto: Rolf TobisKein Trainer mehr bei der TSG Hatten-Sandkrug: Fran Huchzermeier. Foto: Rolf Tobis

Hatten. Frank Huchzermeier ist ab sofort nicht mehr Trainer bei den Oberliga-Handballern der TSG Hatten-Sandkrug. Nach der sportlichen Talfahrt (3:15 Punkte in der laufenden Saison) erfolgte am Dienstagabend eine umfassende Analyse der derzeitigen Situation und die anschließende Trennung im beiderseitigen Einvernehmen, wie die TSG am Donnerstagmittag per Pressemitteilung bekannt gab.

Das Training wird ab sofort von Hauke Rickels übernommen. Rickels ist Inhaber der Trainer A-Lizenz und kennt die Mannschaft sehr genau. Zumindest vorläufig wird er auch weiterhin für die II. Männermannschaft der TSG verantwortlich sein.

„Das Ausscheiden von Frank Huchzermeier bedauern wir sehr. An seiner Trainingsgestaltung gab es absolut nichts auszusetzen. Die Mannschaft konnte der Trainer auch nach seiner eigenen Einschätzung zuletzt aber immer weniger erreichen. Dieser Umstand hat nun letztlich dazu geführt, dass die Zusammenarbeit zwischen Frank Huchzermeier und der TSG an dieser Stelle endet“, erklärte Abteilungsleiterin Edith Ruge in einem kurzen Statement die Entwicklung.

Der aus Löhne (NRW) stammende Trainer hatte das Traineramt bei der TSG im März 2016 in einer damals sportlich ebenfalls prekären Situation übernommen, einige Dinge umgestellt und mit der Mannschaft aus den verbliebenen fünf Spielen der Vorsaison 7:3 Punkte geholt. Nicht zuletzt diese sehr positive Bilanz waren für den Trainer und die Verantwortlichen Ansporn, die Zusammenarbeit auch in der Saison 2016/17 (und geplant darüber hinaus) fortzusetzen.

Der Saisonauftakt 2016/17 gegen den VfL Edewecht (Remis nach einem guten Spiel) gestaltete sich dann auch hoffnungsvoll. In den weiteren acht Begegnungen konnte dann jedoch lediglich nur noch ein Sieg (in Delmenhorst) errungen werden. Die meistens deutlichen Niederlagen – unter anderem beim 22:29 beim TV Neerstedt – ließen die Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz in der Oberliga abrutschen.


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