23.10.2016, 20:03 Uhr

Handball-Oberliga Männer HSG Delmenhorst verliert gegen die TSG Hatten-Sandkrug

Wurde aufgehalten: Der Handball-Oberligist HSG Delmenhorst um Frederic Oetken (Mitte) verlor sein Heimspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug mit Tjark Sauer (links) und Razvan Ghimes mit 27:32. Foto: Rolf TobisWurde aufgehalten: Der Handball-Oberligist HSG Delmenhorst um Frederic Oetken (Mitte) verlor sein Heimspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug mit Tjark Sauer (links) und Razvan Ghimes mit 27:32. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Oberliga-Handballer des HSG Delmenhorst warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Der Tabellenletzte verlor sein Heimspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug mit 27:32 (10:13). Die Delmenhorster Trainer nahmen die Niederlage auf ihre Kappe.

Nach den vier Auftaktniederlagen und einer dreiwöchigen Punktspielpause hatte Andre Haake auf einen Neustart gehofft. Vergeblich. Nach der 27:32 (10:13)-Heimniederlage der HSG Delmenhorst, nach wie vor punktloses Schlusslicht der Handball-Oberliga, gegen die TSG Hatten-Sandkrug zeigte sich der HSG-Spielertrainer natürlich enttäuscht. „Ich bin ein bisschen sprachlos“, meinte er wenige Minuten nach dem Treffen mit dem ehemaligen Vorletzten, der sich mit nunmehr drei Zähler auf Rang elf verbesserte.

Wechsel erzeugen Unruhe

Haake, der nach seinem Schlüsselbeinbruch erstmals wieder Einsatzzeiten verzeichnete, fand seine Sprache jedoch schnell wieder. „Wir haben viel durchgewechselt“, sagte er, der bei der HSG mit Werner Rohlfs ein Trainer-Duo bildet. Man hätte eher an „sieben, acht, neun Leuten festhalten“ sollen. „Durch die Wechsel ist zu viel Unruhe entstanden“, erklärte Haake. „Die Niederlage nehmen Werner und ich auf unsere Kappe.“ Eine Aussage, die Haake ehrt, aber wie so oft hat eine Niederlage auch in diesem Fall mehrere Gründe.

HSG vergibt wieder einige gute Chancen

Einmal mehr vergab der Letzte, der das dritte Heimspiel in Folge verlor, einige gute Chancen. Ferner wirkte er – angesichts der Bedeutung dieser Begegnung der Kellerkinder – zuweilen nervös und erlaubte sich dumme Fehler. „Der Gegner war cleverer“, meine Haake, der auch „unglückliche Gegentore“ beklagte.

Der HSG gelang in der 15. Minute die erste Führung (6:5). Nach dem 7:5 glänzte die TSG mit einem 7:2-Lauf (26.). Nach 28:58 Minuten spielte der Hausherr in doppelter Überzahl. In dieser Phase erzielte jedes Team einen Treffer.

In Hälfte zwei baute der Gast den Vorsprung kontinuierlich aus. In der 37. Minute hieß es 12:18. In der 39. (16:19) und 42. Minute (18:21) kam die HSG auf drei Tore heran, doch dann führte die TSG stets mit mindestens vier Treffern.

Nächste Partie beim TV Cloppenburg

Die HSG, die phasenweise auf eine 4:2-Deckung umstellte, musste durch TSG-Regisseur Robert Langner zehn Tore hinnehmen. Er habe gesagt, dass Langner ruhig zehn Tore machen könnte, aber dann dürften andere „nicht so“ treffen, berichtete Haake. Der Plan ging nicht auf, denn Fabian Knieling und Razvan Ghimes langten jeweils sechsmal zu. „Vielleicht tut uns ein Auswärtsspiel mal ganz gut“, sinnierte Haake. Am Samstag, 19.30 Uhr, spielt seine HSG bei Spitzenreiter TV Cloppenburg.


Statistik:

HSG Delmenhorst: Sawicki, Schröder; Hörner 1, Sudau 1, Ludwig 1, Timmermann 3, Larisch 1, Oetken 4/1, Schenk 2, Schanthöfer, Haake 3/2, Janssens 5, Janßen 6/1, Hartwig.

TSG Hatten-Sandkrug: Steffens, H. Bruns; Kirschen 3, Knieling 6/1, Sauer, B. Bruns 1, Schrinnerer 2, Menkens 1/1, Fokken 3, Ghimes 6, Langner 10, Achilles.

Schiedsrichter: Andreas Gast/Christoph Mathussek (TV 01 Bohmte).

Rote Karten: Till Schrinnerer (29., 3. Zeitstrafe), Boris Bruns (58., Foul).

Zeitstrafen: HSG 5 – TSG 6.

Siebenmeter: HSG 6/4 – TSG 3/2.

Zuschauer: 270.

Spielfilm: 1:3 (7.), 7:5 (19.), 9:12 (26.), 10:13 – 12:18 (37.), 16:19 (39.), 18:24 (44.), 22:26 (53.), 23:29 (57.), 27:32.

0 Kommentare