18.10.2016, 20:48 Uhr

Agravis-Cup 2016 RC Hude tritt in der Oldenburger EWE Arena an

Belegte im Mannschaftswettbewerb des Agravis-Cups 2015 den fünften Platz: die Dressurmannschaft des RC Hude. Der Verein hat für die nächste Auflage am Donnerstag, 24. November 2016, wieder ein Team gemeldet. Foto: Katrin BrandesBelegte im Mannschaftswettbewerb des Agravis-Cups 2015 den fünften Platz: die Dressurmannschaft des RC Hude. Der Verein hat für die nächste Auflage am Donnerstag, 24. November 2016, wieder ein Team gemeldet. Foto: Katrin Brandes

Oldenburg. In der Oldenburger EWE Arena wird vom 24. bis zum 27. November 2016 das Spring- und Dressurturnier „Agravis Cup“ ausgetragen. Dressurreiter des RC Hude werden an dem Kür-Wettbewerb der Klasse A für Vereinsteams teilnehmen.

Olympiasieger, Welt- und Europameister – zweieinhalb Wochen vor Nennungsschluss sind auf der Teilnehmerliste des Hallenreitturniers „Agravis-Cup“, das vom 24. bis zum 27. November 2016 in der EWE Arena in Oldenburg ausgetragen wird, viele prominente Spring- und Dressurreiter zu finden. Unter anderem haben Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) und Sönke Rothenberger (Bad Homburg) gemeldet, die bei den Spielen in Rio de Janeiro im August mit dem deutschen Dressur-Team Gold gewannen, berichtete Turnierchef Dr. Kasper Funke (Escon Marketing) am Dienstag. Unter den Springreitern, die schon zugesagt haben, sind der Niederländer Gerco Schröder, 2012 in London Silbermedaillengewinner im Einzel und im Team, und Lars Nieberg (Sendenhorst), 1996 und 2000 Mannschaftsolympiasieger. Der Spitzensport auf höchstem Niveau ist aber nur ein Standbein der Veranstaltung, erklärte Funke: „Wir wollen den Sport aus der Region nicht aus den Augen verlieren.“ Schwerpunkt Nummer drei sind Wettbewerbe für junge Reiter und für Nachwuchspferde.

RC Hude belegte 2015 Rang fünf

Reitsportler aus Clubs aus der Region werden „für den ersten Höhepunkt des Turniers sorgen“, sagte Funke. Um das zu erreichen, wurde die Ausschreibung verändert. Die Mannschaftsdressur der Klasse A wird nun schon am Donnerstagabend (24. November, ab 19 Uhr) als eigener Veranstaltungsabschnitt ausgetragen. Bisher stand sie freitags im Zeitplan. Zudem ist die Prüfung dank des namensgebenden Sponsors, der GVO Versicherung, besser dotiert als zuletzt. „15 Vereinsteams sollen antreten. Jedes zeigt eine Kür“, erklärte Funke. Zwölf Mannschaften sind schon gemeldet. Eine davon stellt der RC Hude, der vor einem Jahr Rang fünf belegt hatte. Preisgeld können aber nicht nur die Reiter, sondern auch deren Fans gewinnen. Für sie wird es eine so genannte Phonewertung – die lauteste Anfeuerung gewinnt – geben.

Großer Preis von Oldenburg am Sonntag

Die Turniertage zwei und drei, der Freitag und der Samstag, sind in eine Tages- und eine Abendveranstaltung eingeteilt. Am Freitagnachmittag ab 15.30 Uhr wird der Grand Prix der Dressurreiter ausgetragen. Am Abend geht es ab 20 Uhr in einer Springprüfung der Klasse S auch um Punkte für die Weltrangliste. Die Dressurreiter werden am Samstag ab 13.45 Uhr zur Grand Prix Kür ins Viereck reiten, das anschließend zum Springparcours für eine Prüfung der Klasse S mit Stechen umgebaut wird. Die beginnt um 15.30 Uhr und ist eine Qualifikation für die Masters League. Am Samstagabend, ab 18.30 Uhr, geht es im Finale um den Sieg in der Youngster Tour für Nachwuchspferde. Ab 21 Uhr ermitteln die Nachwuchsreiter in einem M-Springen ihren Sieger. Diese Prüfung wird von dem Showprogramm des Gala-Abends eingerahmt (ab 19 und ab 21.40 Uhr).

Am Sonntag sind der Grand Prix Special der Dressurreiter ab 12.20 Uhr und ab 14.30 Uhr der Große Preis von Oldenburg, der in einer Springprüfung der Klasse S mit Stechen vergeben wird, die herausragenden Wettbewerbe im Zeitplan.

Jana Wargers liegt im Zukunftspreis vorn

Der Große Preis ist auch das Finale des „Agravis Zukunftspreises“, einer dreiteiligen Turnierserie für Springreiter unter 25 Jahren. Die erste Station war der „K+K-Cup“ im Januar in Münster, die zweite das „Hardenberger Burgturnier“ im Mai. Der Förderpreis ist mit 10000 ausgestattet: Der Sieger erhält 5000, der Zweite 3000 und der Dritte 2000 Euro. Jana Wargers (Emsdetten) geht als Führende in die entscheidende Runde in der EWE Arena. Zweiter der Gesamtwertung ist Gerrit Nieberg (Sendenhorst) vor Titelverteidiger Maurice Tebbel (Emsbüren).

Vertrag mit EWE Arena soll verlängert werden

An den vier Turniertagen werden 33 Prüfungen ausgetragen, die mit 157000 Euro dotiert sind. Der Vorverkauf der Eintrittskarten, erzählte Turnierchef Funke, „läuft richtig gut“. Er geht daher davon aus, dass das angepeilte Ziel von insgesamt etwa 23000 Zuschauern übertroffen wird: „Ich glaube, dass wir 25000 erreichen.“ Und, da er schon einen Blick in die nahe Zukunft geworfen hatte, schaute Funke dann auch noch weiter voraus. Der Vertrag des Turnierveranstalters, der Escon Marketing GmbH, mit der EWE-Arena lief bis 2017, sagte Funke. Die Verlängerung sei aber so gut wie perfekt. „Wir haben einen Weg gefunden, der für beide Seiten hochattraktiv ist“, erklärte er. „Wir werden uns langfristig binden. Der neue Vertrag soll eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren haben.“ Der „Agravis Cup“ werde dann bereits Anfang November stattfinden.


Eintrittskarten:

Tageskarten für den Agravis Cup kosten im Vorverkauf zwischen 8 und 35 Euro pro Person, teilte der Veranstalter mit. Am Freitag und Samstag können Einzeltickets für die Tages- oder die Abendveranstaltung oder Karten, die für beide Abschnitte gelten, erworben werden. Dauerkarten kosten 35 Euro (kurze Seite), 40 Euro (lange Seite Oberrang) oder 55 Euro (lange Seite) pro Person. An der Tageskasse gelten erhöhte Preise.

Auf der Internetseite des Turniers unter www.agravis-cup.de können die Eintrittskarten erworben werden. Dort finden Sie auch die Zeiteinteilung.

Die Tickets gibt es auch im dk-Kundencenter an der Langen Straße 122 in Delmenhorst.

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