21.04.2017, 12:14 Uhr

Moderne Bahnhöfe für Ganderkesee Bahn steckt 5,1 Millionen Euro in zwei Bahnhöfe

So wie zuletzt in Bookholzberg wird es auch in Schierbrok und Hoykenkamp vorübergehend eng auf dem Bahnsteig. Archivfoto: Thomas DeekenSo wie zuletzt in Bookholzberg wird es auch in Schierbrok und Hoykenkamp vorübergehend eng auf dem Bahnsteig. Archivfoto: Thomas Deeken

Ganderkesee. In Schierbrok und Hoykenkamp werden jetzt die Bahnhöfe modernisiert. Am Schierbroker Bahnhof werden außerdem Bäume gefällt.

Die Deutsche Bahn rückt ab Montag, 24. April, die Bahnhöfe in Schierbrok und Hoykenkamp in den Fokus. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms „Herstellung der Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrsstationen“ werden für die Bahnfahrgäste insgesamt 5,1 Millionen Euro investiert.

Bahnsteige werden erhöht

Während in Bookholzberg in diesen Tagen letzte Feinarbeiten erledigt und die Baustellenreste beseitigt werden, geht es jetzt zeitgleich an den letzten beiden Stationen zwischen Delmenhorst und Oldenburg in die Vollen. An den Gleisen 1 und 2 werden die Bahnsteige jeweils auf einer Länge von 220 Metern von bisher 38 Zentimetern auf 78 Zentimeter erhöht. Das passt genau zur Höhe der Einstiege der Waggons.

Komplett neue Bahnsteigmöblierung

Sehbehinderte werden künftig von Rillen und Noppen sicher über die Bahnsteige geführt. Zur Modernisierung gehören neue Wegeleitsysteme, Beleuchtungsanlagen, Informationsvitrinen und Abfallbehälter. Je ein neues Wetterschutzhaus pro Bahnsteig runden die Modernisierung der beiden Kleinbahnhöfe ab. Der Bahnhof Schierbrok wird durchschnittlich von 340 Reisenden pro Tag benutzt, in Hoykenkamp sind es 201 Reisende.

Lärm und Staub auch nachts

Laut Mitteilung der Bahn behindern die Bauarbeiten den Zugverkehr nicht. Lärm und Staub, teilweise auch nachts, seien allerdings unvermeidlich.

In Schierbrok fallen Bäume

Am Gleis 1 des Bahnhofs in Schierbrok werden parallel zur Einrichtung der Baustelle Bäume gefällt. Die Arbeiten werden in den Nächten von Mittwoch, 26. April, auf Donnerstag, 27. April, sowie in der Nacht von Donnerstag, 27. April, auf Freitag, 28. April, erledigt. Diese Arbeiten begründet die Bahn mit ihrer Verkehrssicherungspflicht. Sie dürften deshalb auch außerhalb der gesetzlichen Fristen erledigt werden.


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