18.04.2017, 20:34 Uhr

Informationszentrum Stedingsehre Lernort-Projekt in Bookholzberg schreitet voran

Dietmar Mietrach (2. v. l.) erläutert Astrid Grotelüschen (v. l.), Cindy Klüner, Cord Schütte, Ralf Wessel und Gerd Brand (hinter Grotelüschen) den Stand der Dinge beim Stedingsehre-Informationszentrum. Foto: Dirk HammDietmar Mietrach (2. v. l.) erläutert Astrid Grotelüschen (v. l.), Cindy Klüner, Cord Schütte, Ralf Wessel und Gerd Brand (hinter Grotelüschen) den Stand der Dinge beim Stedingsehre-Informationszentrum. Foto: Dirk Hamm

Bookholzberg. Das Projekt des Informations- und Dokumentationszentrums (IDZ) zur Freilichtbühne Stedingsehre „hat enorm Fahrt aufgenommen“.

Das sagte Dietmar Mietrach, Vorsitzender des IDZ-Fördervereins, am Dienstag bei einer gemeinsamen Visite mit Kollegen aus der CDU-Ratsfraktion und der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) auf dem Gelände der einstigen NS-Kultstätte.

Förderanträge sind gestellt

Mietrach berichtete, dass bereits mehrere Förderanträge für die Einrichtung eines Lernorts über die geschichtlichen Hintergründe der Stedingsehre gestellt worden sind, weitere seien in Vorbereitung. Um die laufenden Kosten später abdecken zu können, hofft Mietrach auf eine deutliche Reduzierung der Mietkosten von 680 Euro monatlich seitens der Landesstiftung für berufliche Rehabilitation als Eigentümer des Grundstücks an der Apfelallee.

Der Förderverein setze dabei auf die politische Mithilfe der Gemeinde und des Landkreises Oldenburg.

Eröffnung für Mai 2018 angepeilt

Der Förderverein peilt als Eröffnungstag den 13. Mai 2018 an, der mit dem internationalen Museumstag zusammenfällt. Ab Januar, so Mietrach, wolle man mit der Einrichtung des Zentrums beginnen, in der Zwischenzeit bestehe die Möglichkeit, die Dokumentationsmaterialien in der Schule an der Ellerbäke zu lagern.

Möglicherweise auch Bundesmittel für das Projekt

Nach Eröffnung des IDZ werde dann das Haus Nummer elf direkt hinter der Brücke über den Wassergraben zum Ausgangspunkt für die Erkundung der Freilichtbühne werden. An den anderen Gebäuden, von denen zwei künftig das jetzt vom Landkreis Oldenburg angedachte Politische Bildungszentrum beherbergen könnten, sollen Hinweistafeln aufgestellt werden.

Astrid Grotelüschen sagte zu, zu prüfen, ob auch Mittel aus Bundesprogrammen für das IDZ-Projekt eingeworben werden können.


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