01.12.2016, 21:30 Uhr

Entgeltgruppe soll angehoben werden Ausschuss spricht sich für „City-Manager“ aus

Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen tagte am Donnerstag im Ganderkeseer Rathaus. Symbolbild: Thorsten KonkelDer Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen tagte am Donnerstag im Ganderkeseer Rathaus. Symbolbild: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen hat sich mehrheitlich für einen „City-Manager“ ausgesprochen. Fragen kamen zur Entgeltgruppe auf.

Mit neun Stimmen, drei Gegenstimmen und einer Enthaltung hat der Ganderkeseer Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen sich in seiner Sitzung für die Stelle eines „City-Managers“ ausgesprochen.

„Wir sollten nur über die Bezeichnung ,City-Manager nachdenken“, regte Ralf Wessel (CDU) an. Denn der Manager solle Wirtschaftsförderung für die ganze Gemeinde betreiben. Des Weiteren schlug Wessel vor, die Entgeltgruppe zu erhöhen, da so leichter qualifiziertes Personal zu finden sei. Dem stimmte der Ausschuss mehrheitlich zu, ebenso wie einer Unbefristung der Stelle. Eine Befristung wurde zuvor von Wilfried Samtleben (Freie Wähler) angeregt.

FDP schlägt Christa Linnemann vor

„Es muss genauer dargestellt werden, wie die Stelle und die darin enthaltenen Aufgaben aussehen“, meinte Werner Brakmann (SPD). Daher wurde die Beschlussvorlage um einen Sperrvermerk ergänzt. Die unklare Stellenbeschreibung bemängelte auch Volker Schulze-Berendet (Bündnis 90/Die Grünen). „Daher kann ich diesem Antrag so nicht zustimmen“, sagte er. Auch Hans-Jürgen Hespe (FDP) sprach sich gegen eine zusätzliche Stelle aus. „Ich bin der Meinung, dass Wirtschaftsförderin Christa Linnemann diese Aufgabe übernehmen sollte“, so Hespe. Sie sei dafür qualifiziert, als Ausgleich müsse sie aber anderweitig entlastet werden.

Knapp, mit nur einer Stimme Mehrheit, sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass geprüft werden soll, ob die Wirtschaftsförderung in eine separate Gesellschaft ausgegliedert werden kann.

Endgültig beschlossen werden die Punkte am kommenden Mittwoch, 7. Dezember, im Verwaltungsausschuss.

Antrag auf Streichung des Sanierungsmanagers

Die im Haushalt bereits eingestellte Stelle eines Sanierungsmanagers beantragte die CDU-Fraktion zu streichen. Seine Arbeit könne besser durch die Ausgabe von Beratungsgutscheinen aufgefangen werden, so Ralf Wessel. Der Sanierungsmanager sei im Rahmen der laufenden Quartierskonzepte unerlässlich, befand Erster Gemeinderat Rainer Lange. Der Antrag der CDU wurde abgelehnt.


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