30.11.2016, 11:14 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Bungalow brennt komplett aus 80.000 Euro Schaden bei Hausbrand in Groß Ippener


Groß Ippener. Brandermittler der Polizei haben am frühen Mittwochmorgen die Ruine des am Dienstagabend in Groß Ippener niedergebrannten Wohnhauses untersucht. Um 20.03 Uhr waren die Feuerwehren aus der Region am Dienstagabend an die Straße „In der Heide“ gerufen worden.

Eine Anwohnerin hatte der Feuerwehr den Brand des Wohnhauses im Ortsteil Annen gemeldet , berichtete die Polizei am Mittwochvormittag. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Einfamilienhaus, ein Holzhaus-Bungalow, bereits in voller Ausdehnung.

Rund 100 Feuerwehrkräfte aus Groß Ippener, Harpstedt, Kirchseelte und Delmenhorst waren laut Polizei zur Brandbekämpfung am Einsatzort. Auch ein Rettungswagen wurde vor Ort bereitgestellt.

Gebäude brennt nieder

Das Gebäude brannte jedoch komplett nieder. Verletzt wurde niemand: Die Hauseigentümerin hatte Stunden vor dem Brand das Haus mit ihrem Hund verlassen, erläuterte die Sprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/ Wesermarsch Melissa Oltmanns.

Ermitlungen dauern an

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache noch nicht abgeschlossen, wann die Ursache für das Feuer feststeht, kann noch nicht gesagt werden. Die Höhe des Gebäudeschadens schätzen die Brandermittler auf rund 80.000 Euro.

Dramatisches Einsatzgeschehen

Christian Bahrs, Pressesprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Harpstedt,

beschrieb am Mittwochnachmittag das dramatische Einsatzgeschehen in der vorigen Nacht: „Mehrere Trupps rüsteten sich sofort mit Atemschutzgeräten aus und starteten mit mehreren Strahlrohren ein Außenlöschangriff“, sagte er.

Drehleiter kann nicht aufgestellt werden

Die Wasserversorgung wurde von umliegenden Hydranten und den Tanklöschfahrzeugen sichergestellt. Aufgrund der engen Zuwegung und der Bauweise des Hauses konnte die Delmenhorster Drehleiter nicht mehr eingesetzt werden und konnte die Einsatzstelle verlassen.

Haus brennt nieder

Trotz des massiven Löscheinsatzes der etwa 100 Einsatzkräfte brannte des Haus bis auf die Grundmauern nieder. Zur Unterstützung der Einsatzleitung wurde zeitgleich der Einsatzleitwagen vom Landkreis Oldenburg mit alarmiert.

Zum Austauschen der verbrauchten Flaschen der Atemschutzgeräte wurde der Gerätewagen Atemschutz vom Landkreis Oldenburg nachalarmiert.

Löschwasser gefriert bei Minusgraden

Aufgrund Temperaturen um den Gefrierpunkt gefror das Löschwasser auf dem Boden und stellte eine Gefahr für die Einsatzkräfte dar. Der Bauhof Harpstedt lieferte daraufhin Streusalz zum ab streuen der Einsatzstelle.

Retter werden bei Frost mit Heißgetränken versorgt

Ebenfalls wurde die SchnellEinsatzGruppe (SEG) Wildeshausen hinzu gerufen um den Einsatzkräften warme Getränke bei den Nachlöscharbeiten zu reichen.

Langer Kampf gegen die Flammen

Bis kurz vor Mitternacht waren die restlichen Einsatzkräfte aus Groß Ippener und Kirch- und Klosterseelte vor Ort.


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