22.11.2016, 15:01 Uhr

Abrissarbeiten bis Weihnachten Gut Altona soll nach Wiederaufbau noch größer sein

Wird derzeit abgerissen und im nächsten Jahr wieder aufgebaut: das ausgebrannte Gebäude des Guts Altona nahe der Kreisstadt Wildeshausen. Foto: Thomas DeekenWird derzeit abgerissen und im nächsten Jahr wieder aufgebaut: das ausgebrannte Gebäude des Guts Altona nahe der Kreisstadt Wildeshausen. Foto: Thomas Deeken

Dötlingen. Das nach einem Brand zerstörte Gebäude des Hotels Gut Altona nahe Wildeshausen wird derzeit abgerissen. Im August 2018 soll das neue Haus fertig sein.

Noch steht die abgezäunte Fassade des im September ausgebrannten Gutes Altona in der Gemeinde Dötlingen nahe der Kreisstadt Wildeshausen. Bis Weihnachten soll der zerstörte Teil des Gebäudes aber verschwunden sein. Dafür sorgen Bagger, die inzwischen hinter dem Haus die ersten Mauern eingerissen haben. Läuft alles nach Plan, soll das Haus ab Juni/Juli 2017 wieder aufgebaut werden und im August 2018 fertig sein, informiert Inhaber Heiner Ahrmann: „Wir bauen es aber ganz anders auf.“

Front künftig nicht mehr zur Straßenseite

Zwar arbeite die Familie Ahrmann gemeinsam mit einem Architekten noch an den genauen Plänen. Einiges stehe aber bereits fest. So soll das Gebäude insgesamt größer werden als zuvor. Habe es bislang eine umbaute Größe von rund 2000 Kubikmetern gegeben, so kämen künftig noch etwa 400 hinzu, so Ahrmann. Geplant sei eine Bauweise mit Erd- und Obergeschoss. Außerdem werde die Front, anders als zuvor, künftig an der linken und nicht mehr an der Seite zur Wildeshauser Straße sein. Vorgesehen sei eine klassische Bauweise – „mit alten Elementen und hohen Räumen“, so der Hotel-Inhaber.

„Raumaufteilung steht zu 90 Prozent fest“

Im Grunde genommen soll das Gebäude den Charakter eines alten Gutshauses behalten, so Ahrmann. Die Raumaufteilung stehe zu 90 Prozent fest, Details würden aber noch ausgearbeitet. Nur so viel: Es soll künftig sechs Zimmer, einen Saal für 300 statt wie früher 250 Personen, ein Restaurant und mehrere Tagungsräume geben. Darüber hinaus sei eine Wohnung für den derzeit 27 Jahre alten Sohn Vincent vorgesehen, der den Betrieb voraussichtlich in drei Jahren übernehmen werde. Zu den Kosten für das Millionenprojekt wollte sich Ahrmann nicht äußern - weder zum bisherigen Gesamtschaden, noch zu den finanziellen Plänen für den neuen Bau.

Technischer Defekt Brandursache

Ein Teil des traditionsreichen Hotels in der Gemeinde Dötlingen im Ortsteil Altona war im September dieses Jahres ein Raub der Flammen geworden. Ursache war damals laut Ermittler ein technischer Defekt in der Zwischendecke unterm Dach. Kleinere Gesellschaften feiern seitdem in der alten Mühle nebenan.


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