22.08.2015, 19:42 Uhr

Familientag im Hasbruch 2015 Hasbruchfreunde bereiten Aktionstag im Wald vor

Vorbereitung des Hasbruchtags: Rainer Städing hat den Baum des Jahres, den Feldahorn. mitgebracht, und Anke Fink-Heinemann verteilt Materialmappen an die große Schar der Helfer. Foto: Reiner HaaseVorbereitung des Hasbruchtags: Rainer Städing hat den Baum des Jahres, den Feldahorn. mitgebracht, und Anke Fink-Heinemann verteilt Materialmappen an die große Schar der Helfer. Foto: Reiner Haase

Hasbruch. Am Hasbruchtag warten die Hasbruchfreunde und die Landesforsten mit geballten Informationen über den Wald auf. Zahlreiche Helfer machen den Aktionstag zu einer runden Sache.

Hier müssen noch Löcher auf dem Weg gefüllt werden, da ist das Kraut zu hoch geschossen, und dort fehlen Markierungspfeile: Wenn die letzten Arbeiten erledigt sind, die am Sonnabend bei einem Vorbereitungstreffen der Helfer bei der Jagdhütte benannt worden sind, läuft alles auf einen erholsamen, unterhaltsamen und lehrreichen Familientag hinaus. Der Hasbruchtag findet am Sonntag, 30. August, statt. „Wir freuen uns besonders auf junge Familien mit Kindern und Jugendliche“, betont Anke Fink-Heinemann vom Verein Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs. Der Verein organisiert die Veranstaltung mit den Niedersächsischen Landesforsten.

Drei Startpunkte

Von drei Startpunkten aus sind am kommenden Sonntag erlebnisreiche Wege durch den Hasbruch zur Jagdhütte markiert. Unterwegs gibt es Stationen, an denen Aufgaben zu erfüllen sind. An den Startpunkten und den Stationen gibt es Stempel auf einem Laufzettel; wer den Hasbruchfreunden an der Jagdhütte die volle Stempelsammlung vorweisen kann, erhält eine Urkunde.

Programm an der Jagdhütte

Rund um die Jagdhütte bieten die Veranstalter und Unterstützer den Hasbruchtag-Besuchern ein vielfältiges Programm. Autor Peter Schlöndorff aus Hude erzählt Hasbruchmärchen, und der Huder Künstler Wolf E. Schultz zeigt Fotos, die in diesem Wald entstanden sind. Das Regionale Umweltzentrum lädt zum Basteln mit Naturmaterialien ein. Die Nabu-Ortsgruppen Ganderkesee und Hude stellen Nistkästen aus. Die Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst bringt ihr Infomobil mit Waldtieren mit. Kerstin Sprung und Dirk Hoffmann informieren über die Imkerei.

Schnitzen mit Akkusäge

Das Technische Hilfswerk Hude-Bookholzberg spannt ein Seil zum Balancieren zwischen die Bäume. Erstmals dabei sind die Pfadfinder. Sie bauen eine Jurte auf und laden zum Schnitzen und anderen Aktivitäten ein. Mit den Hasbruchfreunden können Ringe geworfen und ein Waldmikado gespielt werden. Die Landesforsten zeigen, wie mit einer Akkusäge geschnitzt werden kann. An ihrem Stand können Buttons mit Hasbruchmotiven gepresst werden. „Wer es schafft, von einem Stamm ein Pfund abzusägen, erhält einen Preis“, verkündete Anke Fink-Heinemann am Sonnabend. An der Jagdhütte gibt es Würtstchen mit Brot, selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und andere Getränke.


Der Hasbruchtag beginnt am Sonntag, 30. August, um 10 Uhr. Die Startpunkte – auf der Falkenburger Seite am Parkplatz Am Steinberg, auf der Bookholzberger Seite am Parkplatz Sommerfrische (ehemals Waldgasthof), auf der Vielstedter Seite am Parkplatz Am Forsthaus – sind bis 12.30 Uhr personell besetzt. Die Hinwege sind jeweils rund 3,5 Kilometer lang. Familien mit kleineren Kindern werden die Startpunkte Falkenburg und Vielstedt empfohlen, weil der Rückweg stark abgekürzt werden kann.

Auf dem Weg zur Jagdhütte gibt es jeweils vier Stationen: „Tiere ihrem Lebensraum zuordnen“, „Balancieren über einen Baumstamm“, „Spiegelgang“ und „Baumscheiben pausen“.

0 Kommentare