17.04.2015, 16:30 Uhr

Übernachten am Falkensteinsee „Zelte aus Holz“ bieten besonderen Ferienflair

Rik Geiger richtet neue Pods für seine Gäste her. Sie sollen beim Dusch- und Stelzenhaus sowie auf einer gesonderten Fläche stehen. Heute startet zudem ein Modellschiffverein in die neue Saison Foto: Britta BuntemeyerRik Geiger richtet neue Pods für seine Gäste her. Sie sollen beim Dusch- und Stelzenhaus sowie auf einer gesonderten Fläche stehen. Heute startet zudem ein Modellschiffverein in die neue Saison Foto: Britta Buntemeyer

Falkenburg. Ab dem kommenden Wochenende können die Gäste des Camping- und Ferienparks Falkensteinsee in 15 Pods nächtigen. Ein Modellschiffverein präsentiert sich im Mai mit Schaufahrten.

Nächtigen mit festem Dach über dem Kopf, dennoch ist die Natur nur eine Holzwand entfernt: Der Camping- und Ferienpark Falkensteinsee setzt weiter auf Übernachtungsmöglichkeiten der etwas anderen Art. 15 Pods werden derzeit und in den nächsten Tagen hergerichtet, ab dem kommenden Wochenende stehen sie den Gästen am idyllischen See zur Verfügung. Die wie Minitunnel geformten und beheizbaren Holzunterkünfte sind für zwei, drei oder vier Personen geschaffen und mit Betten, Steckdosen, Lampen, Tisch und Hocker ausgestattet. „Sie sind wie Zelte aus Holz mit hohem Schlafkomfort“, erklärt Rik Geiger, Betreiber des Camping- und Ferienparks. Auf Wunsch bekommen die Gäste auch kleine Kühltruhen für ihre Vorräte.

Besondere Übernachtungsmöglichkeiten bietet Geiger seit Juni vergangenen Jahres bereits mit drei Fässern. „Sie sind gerade für junge Familien sehr schön“, weiß er. „Beim Fass muss man in die Betten reinkrabbeln. Leute ab 40 oder 50 aufwärts mögen das vielleicht nicht mehr so, für sie sind die Pods komfortabler.“ Pods aber auch Fässer seien vor allem für Kurzzeitcamper, die nicht erst ein Zelt aufbauen wollen, geeignet.

An Pfingsten und am Himmelfahrtswochenende sind die Pods bereits ausgebucht. Die Oldenburger Interessengemeinschaft Schiffsmodellbau Hunte nutzt den Falkensteinsee als „Heimathafen“. Am heutigen Samstag startet der Verein um 15 Uhr mit einem Anfahren in die Saison. Am 15. (ab 12 Uhr), 16. und 17. Mai (jeweils ab 10 Uhr) können die Besucher erstmals ein Schaufahren der Modellschiffe bei einem Tag der offenen Tür erleben. Die Oldenburger Gäste bauen eine kleine Hafenanlage auf und es gibt auch Aktionen für Kinder. „Der Verein hatte lange nach einem See gesucht“, sagt Geiger, „vor zwei Jahren haben uns die Mitglieder angesprochen.“

Auch sonst hat das Betreiberehepaar Rik Geiger und Rieke Meiners noch einiges vor. Bis Pfingsten soll ein Wintergarten beim Bistro entstehen, mit dem Rohbau eines zweiten Duschhauses soll im Herbst begonnen werden. Im Herbst, so hoffen Geiger und Meiners, sollen auch 20 Hobbit-Häuser auf einem zugekauften Areal hinzukommen. Zwei Hersteller bauten bereits Musterhäuser der kleinen Erdhügelwohnungen aus der Fantasy-Geschichte. „Sie entsprechen aber noch nicht ganz meinen Vorstellungen“, sagt Geiger. Auf einer weiteren 15 Hektar großen Fläche soll zudem ein Feriendorf entstehen. Die Gemeinde muss noch Pläne genehmigen.


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