12.11.2016, 15:12 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst gibt Feuerwehrleuten mehr Geld

Der freiwillige Einsatz der Brandschützer in Delmenhorst soll nach 16 Jahren besser honoriert werden. Foto: Yannick RichterDer freiwillige Einsatz der Brandschützer in Delmenhorst soll nach 16 Jahren besser honoriert werden. Foto: Yannick Richter

Delmenhorst. Nach 16 Jahren Stillstand sollen Aufwandsentschädigungen und Ersatz für Verdienstausfall bei der Freiwilligen Feuerwehr in Delmenhorst steigen. Statt 20,45 Euro soll es künftig 25 Euro je Einsatzstunde geben.

Die Stadt Delmenhorst will den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr ab 2017 mehr Geld zahlen. Die Satzung über Aufwandsentschädigung, Verdienstausfall- und Auslagenersatz soll vom Ratsausschuss für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr am 17. November entsprechend angepasst werden. So soll der Höchstbetrag für den Ersatz von Verdienstausfall von 20,45 auf 25 Euro je Stunde angehoben werden. Mehr bekommen auch die Funktionsträger: Der Stadtbrandmeister erhält künftig monatlich eine Aufwandsentschädigung von 180 statt 159 Euro, die Ortsbrandmeister 70 statt 58,80 Euro. Zuletzt waren die Sätze mit der Euro-Einführung vor 16 Jahren angepasst worden.

Grundsätzlich unentgeltlich

Die Wahrnehmung der ehrenamtlichen Tätigkeit als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Delmenhorst ist grundsätzlich unentgeltlich, heißt es in der Vorlage für die Ausschusssitzung (öffentlich ab 17 Uhr im Rathaus). Aus der Tätigkeit dürfen den Personen aber keine Nachteile und Einbußen entstehen. Aufgrund der Paragraphen 10 und 44 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes sowie des Paragraphen 12 des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes, hat der Rat der Stadt in einer Satzung die Aufwandsentschädigungen der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aufgrund der zweckentsprechenden Wahrnehmung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu regeln.


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