24.10.2016, 20:33 Uhr

Eröffnung am 10. November Erste Kunden erkunden neuen Inkoop in Delmenhorst


Delmenhorst. Der Starttermin für den neuen Inkoop-Markt in Delmenhorst steht jetzt fest. Am Donnerstag, 10. November, öffnen sich die Türen um 7 Uhr.

Still ruht der Tee. Und die anderen Waren in den nur 1,60 Meter hohen Regalen auch. Eigentlich sollte der neue Inkoop-Markt an der Oldenburger Straße längst florieren, doch diverse Widrigkeiten auf der Baustelle haben eine mehrfache Verschiebung des Eröffnungstermins bedingt.

Geschäftsführer weckt die Vorfreude

Dass sich die Vorfreude auf den nunmehr feststehenden Start am Donnerstag, 10. November, 7 Uhr, lohnt, hat Inkoop-Geschäftsführer Bernd Oetken am Montagnachmittag einer Gruppe von dk-Lesern während eines einstündigen Rundgangs durch den Neubau vermittelt.

Kleine Lektionen in Verkaufspsychologie

Die Schaulustigen, die die Teilnahme an der kleinen Vorpremiere beim dk gewonnen hatten, staunten nicht schlecht, als Oetken ihnen ausführte, wie viele Gedanken sich die Ladenbauer gemacht haben. Helligkeit im neuen Objekt ist das eine, die durchdachte Präsentation der Produkte das andere. Es waren kleine Lektionen in Verkaufspsychologie, mit denen er die Frauen und Männer vertraut machte, die sich größtenteils als treue Inkoop-Kunden zu erkennen gaben.

Gemüse als erster Blickfang

„Das tägliche Gemüseangebot entscheidet oft über das Mittag- oder Abendessen“, führte Oetken aus. Aus diesem Grund – und auch wegen der zusammen mit dem Obst einladenden Optik – stoße die Kundschaft zuerst darauf. „Da entsteht im Kopf ein kleiner Menüplan“, erklärte der Geschäftsführer. Wer sich etwa für einen appetitlichen Blumenkohl entscheide, suche weitere Bestandteile des Essens gerne passend dazu aus.

Erst gegen Ende seines Einkaufs trifft der Kunde auf Süßes und Spirituosen, kann sich dann seine Gedanken über zusätzliche Genüsse machen.

Scharfer Wettbewerb bei Disount-Artikeln

Bis zu 1000 der insgesamt 20.000 verschiedenen Artikel im Geschäft bedienen das Discount-Gefühl. Dabei handelt es sich um etliche Grundnahrungsmittel, die zwar einem scharfen Wettbewerb unterliegen, aber fast überall zum gleichen Preis zu haben sind. „Alle Anbieter beobachten sich und gehen bei den Preisen punktgenau mit“, so Oetken, dessen Märkte größtenteils von Edeka beliefert werden.

Brötchen an mehreren Stellen im Markt

Was das Besondere des Marktes ausmacht, ist das Angebot darüber hinaus. Brötchen etwa gibt es gefroren, abgepackt, aus dem Backautomaten oder frisch beim Bäcker in der kleinen Passage vor dem eigentlichen Markt. „Wir zensieren nicht, sondern bieten an“, sagte Oetken. Alle sollten zu ihrem Recht kommen: der Kunde, der mit Brötchen aus einer Großproduktion in Sachsen-Anhalt für kleines Geld zufrieden sei, ebenso wie derjenige, der das vor Ort handwerklich gefertigte Brötchen bevorzugt.

Schokoladenbar und Frischsaftpresse

Eine Schokoladenbar zur Selbstbedienung, eine Frischsaftpresse für Orangen, ein automatischer Weinberater und digitale Preisschilder für vier Fünftel aller Artikel setzen weitere Akzente im neuen Markt. Die digitale Preisauszeichnung, für Inkoop auch Neuland, werde von der Zentrale gesteuert und lediglich einmal vor der täglichen Öffnung greifen, zerstreute Oetken Bedenken, eine große Nachfrage oder viele Kunden im Laden könnten zu mehreren Änderungen im Tagesverlauf führen. „Das wäre nicht strategisch oder zielführend, die Kunden zu veräppeln“, so der Inkoop-Chef.


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