05.10.2016, 15:45 Uhr

Am Friesenpark ansässig Neue Zeitarbeitsfirma in Delmenhorst: Timeleas GmbH

Die bilden das Gerüst der Timeleas Personal Leasing GmbH: von links Svenja Haye, Andrea Becker, Jochen Becker, Ute Formanski und Inhaber Holger Moh. Foto: Thomas BreuerDie bilden das Gerüst der Timeleas Personal Leasing GmbH: von links Svenja Haye, Andrea Becker, Jochen Becker, Ute Formanski und Inhaber Holger Moh. Foto: Thomas Breuer

Delmenhorst. Zeitarbeit ist seit Jahren das Metier von Holger Moh. Jetzt hat er mit der Timeleas Personal Leasing GmbH seine eigene Vermittlungsfirma gegründet.

Anfang September hat das Unternehmen den Betrieb unter der Adresse Am Friesenpark 28D aufgenommen, in Büroräumen, die früher von der Kulturlounge genutzt worden waren. Das Team der internen Mitarbeiter umfasst derzeit fünf Köpfe. Mit allen hat Moh schon während seiner langjährigen Tätigkeit für einen anderen Personaldienstleister zusammengearbeitet. Dazu gesellen sich bereits rund 40 externe Mitarbeiter, also diejenige, die zwar bei Timeleas einen Arbeitsvertrag haben, aber anderen Firmen vor Ort überlassen werden. Neun solcher Kooperationen mit Firmen aus Industrie, Handel und Handwerk gibt es nach den Worten des 49-Jährigen bereits, jeweils zwei bis vier Mitarbeiter sind abgestellt.

Ziel ist ein verlässliches Miteinander

Wenn Moh seine Vorstellung von Zeitarbeit erläutert, dann spricht er von Heuern und Feuern nur insofern, dass er genau dieses Prinzip nicht anstrebe. „Die Suche nach einem qualifizierten Mitarbeiter ist doch teurer, als die Krankheit eines Beschäftigten für eine gewisse Zeit in Kauf zu nehmen“, begegnet Moh Vorwürfen, die der Branche oft gemacht werden. Als sein oberstes Ziel gibt er ein verlässliches Miteinander aus, das auch die extern eingesetzten Mitarbeiter spüren sollen. Ein sozialer Umgang sei ihm wichtig.

Wenn es gut läuft, will Moh 2017 weitere Anreize für seine Leiharbeiter schaffen. „Ich könnte mir vorstellen, 25 Prozent unserer erwirtschafteten Gewinne nach Steuern alle Mitarbeiter auszuschütten.“ Zudem würde er mittelfristig außer den Büros der Kulturlounge gerne auch den eigentlichen Lounge-Bereich nutzen: „Als Treffpunkt für Mitarbeiter und Bewerber, aber auch mit ein oder zwei PCs für externe Mitarbeiter.“ Denn nicht jeder verfüge zuhause darüber.


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