07.11.2016, 18:00 Uhr

Ex-VfL-Trainer in die 2. Bundesliga Walpurgis Kandidat bei Arminia Bielefeld

Bald wieder im Geschäft? Fußballtrainer Maik Walpurgis ist bei Arminia Bielefeld im Gespräch. Foto: Helmut KemmeBald wieder im Geschäft? Fußballtrainer Maik Walpurgis ist bei Arminia Bielefeld im Gespräch. Foto: Helmut Kemme

hp Osnabrück. Nach unbestätigten Informationen hat Maik Walpurgis gute Chancen, neuer Trainer bei Arminia Bielefeld zu werden. Der ehemalige VfL-Coach war beim Zweitligisten schon im Sommer im Gespräch, doch verpflichteten die Ostwestfalen Rüdiger Rehm.

Seit der Entlassung von Rehm – zuvor erfolgreich bei der SG Sonnenhof Großaspach tätig – am 21. Oktober werden die Arminen von A-Junioren-Coach Carsten Rump trainiert. Der hat allerdings nicht die erforderliche Fußballlehrer-Lizenz und kann den Job nicht dauerhaft übernehmen. Die Arminia hat allerdings bereits signalisiert, dass Rump als Co-Trainer weiter zum Trainerstab des Profiteams gehören soll.

Weiterlesen: Walpurgis und Baumann bei Arminia im Gespräch

Gleichzeitig wurde bekannt, dass der neue Mann einen weiteren Assistenten mitbringen kann – was ein kleines Indiz für Walpurgis ist, der sowohl in Lotte als auch beim VfL mit Ovid Hajou gearbeitet hat.

In Bielefeld hat Walpurgis einen guten Ruf, seit er 2003/04 die Amateurmannschaft in die damals noch drittklassige Regionalliga führe. Aufsichtsrats-Chef Hartmut Ostrowski hat nie ein Hehl aus seiner Wertschätzung für den Fußballlehrer aus Herford gemacht. Vater Peter Walpurgis, ein erfolgreicher Unternehmer, saß damals auch im Aufsichtsrat der Arminia.

Weiterlesen: Uwe Brunn im Interview über Walpurgis

Vom VfL Osnabrück gab es am Montag auch auf Nachfrage kein Statement. Der Vertrag mit dem Ende August 2015 entlassenen Walpurgis ist noch nicht aufgelöst und läuft bis zum 30. Juni 2017. Sollte der VfL in dieser Saison in die 2. Bundesliga aufsteigen, verlängert sich der Kontrakt zu verbesserten Bedingungen automatisch. Außerdem würde eine Aufstiegsprämie fällig.

Weiterlesen: Walpurgis verdient am VfL-Erfolg mit

Der VfL ein großes wirtschaftliches Interesse daran, die Verträge mit Walpurgis und Hajou auflösen zu können. „Wir werden ihm keinen Stein in den Weg legen, wenn er einen neuen Verein gefunden hat“, sagte Geschäftsführer Jürgen Wehlend Anfang Oktober 2016, stellte aber auch klar: „Eine Abfindung für eine Vertragssauflösung werden wir auf keinen Fall zahlen.“ Laut Vizepräsident Uwe Brunn hatte Walpurgis eine Abfindung verlangt, als er im Sommer 2016 unmittelbar vor einem Engagement beim Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt stand.


10 Kommentare