16.01.2016, 14:30 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Ausgleich durch Pisot 1:1 gegen FK Qäbälä: VfL Osnabrück für Liga-Wiederauftakt gerüstet


Osnabrück/Belek. Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hat sich im Testspiel gegen den Europa-League-Teilnehmer FK Qäbäla (Aserbaidschan) im türkischen Belek – gleichsam die Generalprobe für den Liga-Wiederstart am kommenden Samstag (14 Uhr) zuhause gegen den VfR Aalen – teuer verkauft. Beim 1:1 (0:0) egalisierten die Lila-Weißen sogar einen Rückstand.

Die sehr intensiv, aber nicht unfair geführte erste Hälfte mit vielen Zweikämpfen hatte in den ersten gut zehn Minuten hektisch begonnen. Als anschließend beide Kontrahenten kontrollierter und geordneter agierten, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Dreimal musste Stammkeeper Marvin Schwäbe, der anstelle des gegen den FC Wil aufgebotenen Frank Lehmann das Tor hütete, sein Können beweisen, ehe der VfL ab der 35. Minute bis zum Pausenpfiff seine stärkste Phase hatte.

Zunächst wurde ein Schuss von Addy Menga (38.) – für Marcos Alvarez in der Anfangsformation – von einem gegnerischen Akteur per Kopf geblockt. Die anschließende Ecke hätte beinahe zu einem Eigentor geführt. Auch den Schuss von Halil Savran (42.) konnte ein FKQ-Spieler abwehren. Der zweite Versuch von Massimo Ornatelli verfehlte das Tor.

In der Viererkette und im Mittelfeld traten die Lila-Weißen im Gloria Sports Center indes unverändert an. Zwischen den Außenverteidigern Kim Falkenberg (rechts) und Alexander Dercho bildeten David Pisot und Tobias Willers das Abwehrzentrum. Vor ihnen agierten Anthony Syhre und Christian Groß in der Zentrale sowie Ornatelli (rechts) und Michael Hohnstedt über die Außenpositionen. Menga und Savran waren das Duo in vorderster Front. Nicht mit dabei waren Tom Christian Merkens (geschont) und Deniz Taskesen (leichte Adduktorenprobleme).

In der zweiten Hälfte gerieten die Osnabrücker in Rückstand (58.). Nach einem flachen Pass von der linken Seite hatte Schwäbe beim Abschluss aus elf Metern keine Abwehrchance. Doch der VfL ließ sich vom 0:1 nicht beirren. Was noch auf sein Tor kam, war sichere Beute von Schwäbe. Beide Abwehrreihen machten insgesamt einen guten Job.

Innenverteidiger Pisot sorgte mit seinem Treffer (83.) für das Remis. Zunächst war der eingewechselte VfL-Stürmer Francky Sembolo auf Steilpass von Dercho mit einem strammen Schuss am überragend parierenden Torwart des Europa-League-Teilnehmers gescheitert. Die anschließende Ecke erreichte Pisot am zweiten Pfosten. Der 28-jährige Routinier schloss eiskalt ins lange Eck ab. Kurz zuvor hatte der ebenfalls eingewechselte Kamer Krasniqi mit einem prima Volleyschuss aus 20 Metern den Schlussmann von Qäbälä zu einer weiteren Glanztat herausgefordert.

VfL-Trainer Joe Enochs äußerte sich im Anschluss sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war ein richtig guter Test für uns.“

( Lesen Sie auch unseren Vorbericht auf das Testspiel gegen den FK Qäbäla )

Das erste Testspiel hatten die Osnabrücker am Mittwoch gegen den FC Wil (Schweiz) mit den Treffern von Savran und Stephan Thee mit 2:0 gewonnen.

( Hier finden Sie unseren Bericht über das Testspiel gegen den FC Wil )

Am Samstagvormittag standen im Training ein längeres Kreisspiel sowie die Spieleröffnung in Verbindung mit Flanken und Abschlüssen im Vordergrund. Nach dem Testspiel und gemeinsamen Abendessen beginnt das individuelle Freizeitprogramm. Am morgigen Sonntag startet der VfL-Tross nach der abschließenden Trainingseinheit ab 14.05 Uhr in Antalya per Flugzeug die Rückreise. Nach der Landung in Köln endet das Trainingslager mit der Busfahrt gen Heimat.

VfL Osnabrück: Schwäbe – Falkenberg (83. Bleker), Pisot, Willers, Dercho – Ornatelli (59. Thee), Syhre (75. Krasniqi), Groß (83. Chahed), Hohnstedt (59. Odenthal) – Menga (59. Alvarez), Savran (75. Sembolo). – Tore: 0:1 (58.), 1:1 Pisot (83.).


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