14.01.2016, 07:00 Uhr

Der Tag des VfL Osnabrück Was die Nationalelf von 1962 mit Osnabrück zu tun hat

Die Nationalmannschaft um Bundestrainer Sepp Herberger (vorne rechts) mit Spielern und Betreuern am 19. Mai 1962 vor dem Abflug vom Frankfurter Flughafen zur WM nach Chile. Die Hüte kamen vom „Huterer“ Gerhard Meyer aus Osnabrück. Foto: dpaDie Nationalmannschaft um Bundestrainer Sepp Herberger (vorne rechts) mit Spielern und Betreuern am 19. Mai 1962 vor dem Abflug vom Frankfurter Flughafen zur WM nach Chile. Die Hüte kamen vom „Huterer“ Gerhard Meyer aus Osnabrück. Foto: dpa

Osnabrück. Hut ab – kann man nur sagen, nach dem 2:0-Testspielsieg des VfL Osnabrück gegen den FC Wil gestern im Trainingslager in Belek. Warum heute die Nationalmannschaft von 1962 in unserer Lila-Weißen Tagesrubrik den Hut aufhat, erklärt sich durch einen ganz besonderen Osnabrücker Fußballer.

Training: Am Vormittag wird der Fokus der aktuellen VfL-Elf von Trainer Joe Enochs auf den Torabschluss aus verschiedenen Lagen gelegt – eine Einheit, die auch die drei Keeper im Kader, Frank Lehmann, der gestern beim 2:0-Sieg im Test gegen den FC Wil stark gehalten hatte, sowie Marvin Schwäbe und Bernd Düker, richtig fordern soll. Für den Nachmittag sind verschiedene Spielformen mit und gegen den Ball geplant. „Wir hatten in den vergangenen Tagen bereits eine hohe Belastung und wollen diese mindestens halten, bevor wir den Spielern vielleicht am Freitag mal einen halben Tag frei geben“, erklärte Enochs. Samstag steht der zweite Test an: gegen den FK Qäbälä aus Aserbaidschan.

Am frühen Morgen fand heute schon gegen 7:30 Uhr (Ortszeit) die übliche Aktivierungsphase statt. Nicht zu kurz kommen soll natürlich auch immer das Fußballstudium bezüglich anderer Mannschaften: Enochs etwa sah sich am Mittwochabend zu Weiterbildungszwecken noch das Testspiel Hertha BSC Berlin gegen den VfL Bochum (1:4) an.

Glückwunsch: Er war über viele Jahre ein engagiertes Mitglied des VfL Osnabrück, agierte in den frühen 30er-Jahren als damals sogenannter Läufer und spielte nach nach dem 2. Weltkrieg in der Altliga für die Lila-Weißen: Gerhard Meyer, der „Huterer“, hätte heute seinen 106. Geburtstag gefeiert. Seinen Spitznamen hatte er, weil er auch als selbstständiger Kaufmann (Geschäft in der Johannisstraße) Erfolge feierte, insbesondere mit Kopfbedeckungen: Einige Male war „Hut Meyer“ der Ausstatter deutscher Olympiamannschaften und deutscher Aufgebote zu Fußball-Weltmeisterschaften, wie etwa zum Turnier 1962, wie unser Bild zeigt. Beim VfL agierte Meyer zudem ab 1954 als Schriftführer und war lange Jahre Mitglied des Ältestenrates.

Geschäftsstelle und Fanshops: Geschäftsstelle und Fanshop am Stadion sind bis einschließlich 12. Januar geschlossen, ab dem 13. Januar läuft wieder der Normalbetrieb. Der Fanshop in der Theaterpassage ist zu den üblichen Zeiten (10 bis 18.30 Uhr) geöffnet.

Auf Tour: Im Fanshop läuft die Anmeldung für die Auswärtsfahrt am 30. Januar zum FC Hansa Rostock. Abfahrt des Fanbusses ist um 7 Uhr an der Westtribüne des Stadions. Hin- und Rückfahrt kosten 38 Euro, Mitglieder der Fanabteilung zahlen ermäßigt 33 Euro.

Tickets: Im Verkauf sind die Karten für die beiden ersten Heimspiele im neuen Jahr: Am 23. Januar (Samstag, 14 Uhr) geht es gegen den VfR Aalen, am 5. Februar (Freitag, 19 Uhr) gegen den FC Energie Cottbus.

Hinweis für Inhaber der OS-CARD der NOZ: Im Vorverkauf gibt es für die Heimspielpremiere nach der Winterpause am 23. Januar gegen den VfR Aalen einen Rabatt von 20 Prozent auf den Normalpreis

Winterfahrplan:

16. Januar (Samstag): Testspiel in Belek, VfL - FK Qäbälä (1. Liga Aserbaidschan) Anstoß 14 Uhr.

17. Januar (Sonntag): Rückflug aus dem Trainingslager nach Düsseldorf.

23. Januar (Samstag): Erstes Punktspiel 2016 gegen VfR Aalen, Anstoß 14 Uhr


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