17.02.2017, 08:01 Uhr

Motten, Wuschelattacken und Co. Trump und seine Tolle: Haarsträubendes zur Präsidentenfrisur


Berlin. Donald Trumps Föhnwelle muss viel aushalten, vor allem Spott. Das geht nicht erst so, seit er im Weißen Haus sitzt. Dabei gilt der 70-Jährige als ziemlich sensibel, was seine goldgelbe Haarpracht betrifft.

Dennoch scheinen die Scherze um seine Kopfbedeckung manchmal ebenso außer Rand und Band wie – ja, wie eben jene Haare an einem etwas windigen Tag. Ein paar haarsträubende Beispiele:

TROMPETEN-TRUMP: Auf der Homepage http://trumpdonald.org/ können Nutzer dem neuen US-Präsidenten kräftig den Marsch blasen. Per Maus lässt sich eine digitale Trompete rund um Trumps Kopf ziehen, die bläst ihm dann die Föhnfrisur in alle Richtungen.

MOTTE ALS NAMENSVETTER: „Neopalpa donaldtrumpi“ nannte der kanadische Insektenforscher Vazrick Nazari seine neu entdeckte Mottenart. Gelblich-weiße Schuppen auf dem Kopf der Motte erinnerten den Biologen an Trumps Frisur, stand vor kurzem im Magazin „ZooKeys“. Bereits vor ein paar Jahren wurde eine stark behaarte Schmetterlings-Raupe im Netz als „Donald Trump caterpillar“ oder auch „Trumpapillar“, also als „Donald-Trump-Raupe“ berühmt.

Neopalpa donaldtrumpi“ nannte der kanadische Insektenforscher Vazrick Nazari seine neu entdeckte Mottenart. Foto: Wikicommon

PERÜCKEN-APP: Wer mal sehen will, wie er selbst als Trump aussehen würde, sollte die Seite http://www.trumpshair.com/ besuchen. Dort können Nutzer zunächst ein Porträtfoto von sich hochladen - und sich dann eine digitale Perücke aufsetzen. Ein Bild für die Ewigkeit.

NACHMACHER-BOOM: Auf Twitter versuchten zahlreiche Nutzer mit dem Hashtag #PostATrumpSelfie, Trumps Haartolle zu imitieren. Den Anfang machte Moose Allain im Februar 2016 – er legte sich drei Bananen auf den Kopf. Wischmops, Katzen und Klopapierrollen folgten.

FRISUR-TWEETS: Nicht nur Donald Trump, auch seine Kopfbedeckung erregt mit Tweets regelmäßig die Gemüter. Ein Frisurfan setzte über den Scherzaccount @TrumpsHair unter der Bezeichnung HOTUS („Hair of the United States“, in Anlehnung an den US-Begriff POTUS als „President of the United States“) bereits fast 5000 Tweets ab. So loben Trumps Haare etwa die akkurate Frisur eines Faultiers oder beschweren sich öffentlich, dass der Präsident sie den ganzen Tag unter einem Hut versteckt hielt.

WUSCHEL-ATTACKE: Talkshow-Gastgeber Jimmy Fallon zerzauste Trump im Wahlkampf öffentlich die Mähne. Er fragte den Republikaner in seiner Show, ob er mit Trump etwas Albernes anstellen dürfe, bevor dieser womöglich Präsident werde. Trump zögerte kurz, ließ Fallon dann aber auf seine Haare los, die ihm anschließend in alle Richtungen vom Kopf abstanden. Er sah danach aber wenig präsidial aus.




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