11.11.2016, 10:38 Uhr

Vorwürfe gegen Produzenten Tote bei Dreh in Indien: Stuntmen können nicht schwimmen

Die Rettungskräfte konnten den beiden Stuntmen nicht mehr helfen. Die Leiche von Raghav Uday wurde mittlerweile gefunden. Von seinem Kollegen fehlt jede Spur.Die Rettungskräfte konnten den beiden Stuntmen nicht mehr helfen. Die Leiche von Raghav Uday wurde mittlerweile gefunden. Von seinem Kollegen fehlt jede Spur.

Osnabrück. Tragischer Unfall in Indien: Bei einem Filmdreh sind zwei Stuntmen ertrunken. Obwohl sie nicht schwimmen konnten, bekamen sie offensichtlich keine Schwimmweste.

In Indien sind zwei Stuntmen während eines Filmdrehs gestorben. Raghav Uday und Anil Verma sollten zu Beginn der Woche ohne Schwimmweste aus einem Helikopter in einen See springen. Was wohl keiner der Filmproduzenten wusste: Die beiden konnten nicht gut schwimmen.

Bereits vor dem Dreh hatte Uday in einem Interview mit einem kanadischen Nachrichtensender erklärt, er habe Angst vor der Szene, da er solch einen Stunt noch nie gemacht habe und er zudem kein guter Schwimmer sei.

Die beiden Stuntmen tauchten nicht mehr aus dem Wasser auf. Ein weiterer Schauspieler, der den Stunt zusammen mit Uday und Verma vollführte, konnte sich dagegen retten.

Schwere Vorwürfe

Die Leiche von Raghav Uday ist mittlerweile gefunden worden, von seinem Kollegen fehlt dagegen weiterhin jede Spur. Gegen den Regisseur und die Produzenten des Films werden schwere Vorwürfe erhoben, auch die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie hätten fahrlässig gehandelt, weil sie die beiden Stuntmen nicht ausreichend sicherten.


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