15.08.2016, 07:14 Uhr

Kunden prüfen Klage Fahrer nimmt falschen Flixbus: Reise nach Berlin wird zur Irrfahrt

Für rund 40 Kunden des Fernbus-Unternehmens Flixbus hat sich die Reise aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin zu einer Irrfahrt mit mehrstündiger Verspätung entwickelt. Foto: AFPFür rund 40 Kunden des Fernbus-Unternehmens Flixbus hat sich die Reise aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin zu einer Irrfahrt mit mehrstündiger Verspätung entwickelt. Foto: AFP

Mönchengladbach. Statt acht Stunden dauerte die Tour plötzlich 14 Stunden: Für rund 40 Kunden des Fernbus-Unternehmens Flixbus hat sich die Reise aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin zu einer Irrfahrt mit mehrstündiger Verspätung entwickelt.

Die Fahrt von Mönchengladbach nach Berlin sollte mit dem Fernbus eigentlich nur acht Stunden dauern. Am Ende saßen die Kunden am Sonntag jedoch knapp sechseinhalb Stunden länger in dem Bus. Der Grund: Ihr Fahrer musste nach einem Teil der Strecke umkehren, weil er mit dem falschen Bus losgefahren war. Statt mit dem vorgesehenen kleineren Bus sei der Fahrer mit einem Doppeldecker-Bus zur Abfahrtshaltestelle erschienen, schreibt die „Süddeutsche“.

Alle Vorschläge abgelehnt

Als der Bus bereits in Niedersachsen gewesen sei, wurde er demnach zurückbeordert, da er für eine andere Fahrt von Dortmund nach Berlin benötigt wurde. Wie der WDR berichtet, hätten die Fahrgäste dem Unternehmen mehrer Optionen unterbreitet, um nicht wieder nach NRW zurückfahren zu müssen. So hätten sie unter anderem vorgeschlagen, in Hannover in einen Zug einzusteigen oder einen anderen Bus zu nehmen. Flixbus habe jedoch alle Vorschläge abgelehnt.

Passagiere prüfen Klage

Der Bus fuhr wieder zurück nach Dortmund, wo die Fahrgäste in das richtige Fahrzeug einsteigen konnten. Mit einer Verspätung von sechseinhalb Stunden kamen sie schließlich in Berlin an. Als Entschädigung bekommen die Fahrgäste die Kosten erstattet und einen Gutschein für eine europaweite Freifahrt. Dennoch sind die Passagiere sauer über den Fauxpas. Laut Informationen des WDR prüfen sie eine Klage bei der Verbrauchzentrale.

(mit dpa)


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