19.04.2016, 05:00 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Unterkunft im „Seefugium“ möglich Wo schläft Barack Obama bei seinem Besuch in Hannover?

Hannover wartet auf Barack Obama. Über den Aufenthalt des US-Präsidenten in der niedersächsischen Landeshauptstadt ist nur wenig bekannt. Foto: dpaHannover wartet auf Barack Obama. Über den Aufenthalt des US-Präsidenten in der niedersächsischen Landeshauptstadt ist nur wenig bekannt. Foto: dpa

Hannover. Um den Besuch von US-Präsident Barack Obama in Hannover wird ein großes Geheimnis gemacht. Außer dem offiziellen Programm ist kaum etwas bekannt. Auch nicht, wo Obama schläft. „Höchstwahrscheinlich“ steigt er im Veranstaltungs- und Tagungszentrum „Seefugium“ im Nordosten Hannovers ab.

Mehr Geheimniskrämerei geht wohl kaum: Bisher ist eigentlich nur klar, dass US-Präsident Barack Obama zur Hannover Messe in die niedersächsische Landeshauptstadt kommt. Doch neben dem offiziellen Programm ist alles um den wohl mächtigsten Mann der Welt „top secret“. Etwa der Ort, wo sich das Staatsoberhaupt nachts zur Ruhe bettet. „Höchstwahrscheinlich“ steigt Obama im Veranstaltungs- und Tagungszentrum „Seefugium“ im Nordosten Hannovers ab.

Suite wie eine richtige Wohnung

Hinauf zu seiner mutmaßlichen Suite geht es über eine schmale Treppe. Oben im Flur trifft Obama zunächst auf drei Zimmer: großes Bad, kleines Bad und ein kleines Schlafzimmer – vielleicht für einen Teil seiner Überwacher? In den Badezimmern – das kleinere hat nur eine Dusche, das größere auch eine Wanne – dominiert Marmor, die Armaturen sind goldfarben. (Lesen Sie auch: Was erwartet Obama bei seinem Besuch in Hannover?)

Dunkler Holzboden führt Obama dann weiter in eine Kombination aus Wohnzimmer und Küche. Vor der Fensterfront mit dem Balkon, von dem aus der Blick auf einen von Bäumen umrahmten See führt, gibt es eine Sitzecke, auch ein Esstisch ist vorhanden. Für viel mehr wäre kaum Platz. Denn sonderlich groß ist die Suite nicht. Über eine Stufe geht es vom Wohnzimmer hinab ins Schlafzimmer. Das Licht fällt dort durch Erker und, an der Stirnseite des Schlafzimmers, auch durch ein Bullauge.

Secret Service muss Gebäude überprüfen

Der Secret Service muss das Gebäude abnehmen. Sprengstoff, Strahlung, biologische oder chemische Gefahrenquellen, Abhör-Wanzen – die Vorgaben seien hoch. Eine Matratze für Obama, deren Herkunft der Secret Service nicht kennt? Darf es nicht geben! (Lesen Sie auch: Für Obama wird Hannover zur Festung)

Für Obamas Überwacher scheint das „Seefugium“ perfekt: Im Umkreis von 500 Metern gibt es keine weiteren Gebäude. 2009 feierte schon Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) dort seinen 65. Geburtstag. In dem Veranstaltungszentrum gibt es neben dem Haupthaus mit der Suite auch sieben kleinere Appartement-Häuser.


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