27.04.2015, 09:46 Uhr

Lawine am Mount Everest Beben in Nepal: Facebook und Google helfen bei Freunde-Suche

Das Basecamp am Mount Everest ist nach dem Erdbeben und einer Lawine zerstört. Mindestens 18 Menschen starben hier. Foto: dpaDas Basecamp am Mount Everest ist nach dem Erdbeben und einer Lawine zerstört. Mindestens 18 Menschen starben hier. Foto: dpa

kück/dpa Kathmandu. Facebook und Google helfen mit zusätzlichen Funktionen bei der Suche nach Freunden im Erdbebengebiet im Himalaya. Viele Prominente rufen zu Spenden für die Erdbeben-Opfer auf.

Das soziale Netzwerk Facebook startete einen „Safety Check“: Damit können Nutzer ihren Status auf „sicher“ stellen, um ihre Freunde wissen zu lassen, dass es ihnen gut geht. Googles „Personenfinder“ lässt auch zu, dass Nutzer Informationen über Dritte angeben – etwa wenn sie mit jemandem im betroffenen Gebiet telefoniert haben.

Der deutsche Reisefotograf Jordane Schönfelder ist derzeit in Nepal und sagte, für zahlreiche Touristen in der Hauptstadt Kathmandu seien die Funktionen sehr wichtig, um Bekannten Zuhause Bescheid zu geben. Die Informationen in Googles Funktion können von allen öffentlich eingesehen werden.

Darüber hinaus riefen zahlreiche Prominente im Internet zu Spenden für die Erdbeben-Opfer auf. „Mein Herz bricht mit der steigenden Zahl der Todesopfer“, schrieb Sängerin Katy Perry (30) am Montag bei Twitter. „Bitte helft Unicef dabei, betroffene Kinder und Familien zu unterstützen.“

Bei dem schweren Erdbeben im Himalaya waren allein in Nepal am Wochenende nach Angaben des dortigen Innenministeriums mindestens 3200 Menschen ums Leben gekommen. „Söhne, Ehefrauen, Väter“, schrieb Schauspielerin Alyssa Milano (42). Man solle hinter die Zahlen schauen. „Mein Herz ist in Nepal.“ Auch reiche Stars wie der Tennisspieler Rafael Nadal (28), die Sängerin Shakira (38) und Kim Kardashian (34) äußerten ihr Mitgefühl und riefen zu Spenden auf.


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