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28.11.2016, 16:23 Uhr KOLUMNE

Muhammad Ali. Tribut an eine Box-Legende

Von Susanne Fetter

Lesegold: Ali. Tribut an eine Legende. Foto: Verlag Die WerkstattLesegold: Ali. Tribut an eine Legende. Foto: Verlag Die Werkstatt

Osnabrück: Aktuelle Sportbücher für Sie gelesen: Muhammad Ali war einer der größten Boxer. Viele kennen die Bilder von seinen Kämpfen. Dieses Buch enthält aber viele unveröffentlichte Bilder, die auch den Privatmann Ali zeigen.

„Er hatte Charisma, Stil, Elan. Er hatte alles und wusste, wie man mit dem Publikum umgeht“, hat der ehemalige britische Boxer Richard Dunn 2016 über seinen einstigen Kontrahenten Muhammad Ali gesagt. Es ist eines von vielen Zitaten, welche die beiden Autoren Alan Jewell und Bertram Job in ihrem Buch „Ali. Tribut an eine Legende“ zusammengestellt haben.

Vieles ist über Ali gesagt worden, noch mehr hat er über sich selbst kundgetan. Und doch gibt es kleine Überraschungen in diesem Buch, das vor allem aber durch die Vielzahl an starken Bildern wirkt – einige seltene und bislang unveröffentlichte sind darunter. Ali beim Training, Ali beim Toben mit den Kindern oder Ali beim Holzhacken auf seinem Camp in Deer Lake, eine Stunde von Pennsylvania entfernt. Was ihn dorthin verschlug? „Ich hätte nach Miami oder so was in der Art gehen können, um zu trainieren, aber da wären Partys und Frauen gewesen“, erklärte er selbst zu der Wahl seines Rückzugsortes. Die großen Kämpfe dürfen nicht fehlen, doch interessanter sind die Bilder und Episoden, in denen der Privatmann Ali gezeigt wird. „In seiner Gegenwart mochten sogar jene Leute Ali, die ihn nicht mochten“, schrieb sein Biograf Thomas Hauser einst – wer durch dieses Buch blättert, weiß warum.

Ali. Tribut an eine Legende. Alan Jewell und Bertram Job, 16,90 Euro, 112 Seiten, Die Werkstatt.

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