25.01.2016, 09:41 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Spiel am Mittwoch im Fernsehen Handball-EM 2016: Deutschland - Dänemark live auf ARD

Das Spiel der deutschen Handballer gegen Russland bei der Handball-EM ging denkbar knapp aus. Gegen Dänemark soll wieder ein Sieg her. Foto: imago/HeubergerDas Spiel der deutschen Handballer gegen Russland bei der Handball-EM ging denkbar knapp aus. Gegen Dänemark soll wieder ein Sieg her. Foto: imago/Heuberger

dpa/svm Osnabrück. Das war ein bitterer Sieg für die deutschen Handballer am Sonntag. Mit 30:29 (17:16) gegen Russland gewonnen, aber gleich zwei Spieler verletzt verloren. Ob die deutschen Handballer den Ausfällen gegen Dänemark trotzen, können die Zuschauer live im Fernsehen verfolgen.

Die Handball-Europameisterschaft in Polen ist für die beiden Kieler Steffen Weinhold und Christian Dissinger beendet. Kapitän Weinhold hat sich am Sonntag beim 30:29-Sieg über Russland einen Muskelbündelriss der Adduktoren zugezogen und wird sechs bis acht Wochen ausfallen. Dissinger erlitt eine nicht ganz so schwere Adduktorenblessur. „Für beide Spieler ist das Turnier leider beendet“, sagte Delegationsleiter Bob Hanning am Montag im Anschluss an die medizinischen Untersuchungen über die Akteure des THW Kiel.

Übersicht der weiteren deutschen Hauptrundenspiele:

  • gegen Dänemark, Mittwoch, 27. Januar, ab 18 Uhr live in der ARD und im ARD-Livestream
  • mögliches Halbfinale mit deutscher Beteiligung: Freitag, 29. Januar, 18:30 Uhr oder 21 Uhr

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Die möglichen Ersatzleute wurden am Sonntagabend schon aktiviert. Julius Kühn vom VfL Gummersbach und Kai Häfner von der TSV Hannover-Burgdorf sollen gegen 14 Uhr im deutschen Teamhotel in Breslau ankommen. Ob sie tatsächlich nachnominiert werden, ist offen. Bis zum Mittwoch um 9 Uhr bleibt Zeit für die Entscheidung.

Gegen Russland hatte sich die deutsche Mannschaft zum vierten Sieg in Serie gezittert. Was vorher nicht bekannt war: Zahlreiche Spieler waren von Grippe geschwächt. „Dass die Kraft hintenraus nicht reicht, war klar“, sagte Delegationsleiter Bob Hanning.

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Die Partie war ein ständiges Auf und Ab. Erst lag die deutsche Mannschaft mit drei Toren hinten (4:7), dann mit fünf Toren vorn (25:20) – und am Ende wurde es richtig eng. Doch Torhüter Carsten Lichtlein parierte in letzter Sekunde den Wurf von Dmitri Schitnikow, weil er dessen Wurfbilder ausgiebig studiert hatte. „Ich wusste, wo der Ball hingeht“, erzählte er hinterher.


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