24.11.2016, 21:16 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Über hundert Gäste in Berlin Hochrangige Politiker beim Herbstempfang der NOZ Medien


Berlin. Angela Merkel macht’s, aber wer tritt 2017 bei der SPD an? Droht den Deutschen ein schmutziger Wahlkampf, weil Hass und Hetze in den sozialen Medien die Debatten dominieren? Und was ist vom neuen US-Präsidenten Donald Trump zu halten? Viele Ungewissheiten - und damit viel Gesprächsstoff beim Herbstempfang von NOZ Medien in Berlin.

Erstmals fand das Treffen in etwas anderem Rahmen statt: Als Herbstempfang aller Zeitungstitel, die zu dem in diesem Jahr entstandenen Unternehmensverbund von NOZ Medien und der neu erworbenen MHN-Gruppe gehören und im Raum zwischen den Niederlanden und Rostock in fünf Bundesländern erscheinen. „Zum ersten Mal begrüße ich Sie auch im Namen meiner Chefredakteurskollegen Stefan Kläsener aus Flensburg, Michael Seidel aus Schwerin sowie Gerrit Mathiesen und Jan Schönstedt aus Pinneberg. Unsere Familie ist in diesem Jahr nämlich deutlich gewachsen“, sagte NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke. Er unterstrich die hohe Verantwortung der Medien in Zeiten von Veränderungen. Unabhängiger Qualitätsjournalismus sei für tolerante und demokratische Gesellschaften unverzichtbar.

Hochkarätige Gäste

Wie ist dieser Anspruch einzulösen? Darüber diskutierten über hundert prominente Gäste im Haus der Bundespressekonferenz, wo die NOZ ihr Hauptstadtbüro hat. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) war der protokollarisch ranghöchste Gast und überzeugte einmal mehr durch pointierte Analysen. Mit Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), dem Chef des Gesundheitsressorts, Hermann Gröhe (CDU) sowie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) war die Bundesregierung stark vertreten. Für Niedersachsen zeigten Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) und Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Flagge .

Reichlich Gesprächsstoff

SPD-Fraktionschef im Bundestag, Thomas Oppermann, gehört schon zu den Stammgästen des Herbstempfangs. Dies gilt auch für den Präsidenten der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert-Pöttering, der direkt von einer Ungarnreise nach Berlin gekommen war. CDU-Generalsekretär Peter Tauber und Michael Grosse-Brömer, der Geschäftsführer der Unions-Fraktion, hatten angesichts neuer Herausforderungen in einem harten Wahlkampf reichlich Gesprächsstoff. Als Vertreter der Opposition schauten die Parteichefs der Linken, Katja Kipping und Bernd Riexinger, herein. Für die Grünen erschien Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer, die mit Sozialverbands-Präsident Adolf Bauer und dem Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) viel zu bereden hatte.

Die Wirtschaft repräsentierten unter anderem Hans-Gerd Bode, VW-Kommunikationschef, außerdem Eckart von Klaeden, Leiter der Abteilung Politik bei der Daimler AG. Ebenso waren Diakonie-Chef Ulrich Lilie und Sozialverbands-Präsident Adolf Bauer zu Gast. Die regionalen Bundestagsabgeordneten Mathias Middelberg, André Berghegger und Albert Stegemann (alle CDU) sowie Rainer Spiering (SPD) eilten direkt aus den Haushaltsberatungen herbei. Aber nur über Politik wurde gewiss nicht gesprochen – es galt auch hier das Motto: Locker bleiben, irgendwie.


Das Berliner NOZ-Büro versorgt neben Titeln wie Neue Osnabrücker Zeitung und Delmenhorster Kreisblatt in Niedersachsen auch die Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages zwischen Flensburg und Hamburg sowie die Schweriner Volkszeitung mit bundespolitischer Berichterstattung. Weitere Abnehmer sind unter anderem die Westfälischen Nachrichten (Münster), die Redaktionsgemeinschaft Nordsee (Bremerhaven), die Ostfriesischen Nachrichten (Aurich) und, ganz neu, das Bielefelder Westfalen-Blatt, womit das NOZ-Büro jetzt Zeitungen mit einer Auflagenhöhe von rund einer Million Exemplaren und 2,5 Millionen Leser versorgt.

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