24.11.2016, 04:55 Uhr

„Sanierung dringend nötig“ Kommunen: Bund muss mehr in Schulen investieren

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, mahnt mehr Investitionen in Schulsanierung an. Foto:dpaGerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, mahnt mehr Investitionen in Schulsanierung an. Foto:dpa

Osnabrück. Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat vor den Abschlußberatungen im Bundestag über den Etat 2017 weitere Mittel für Schulsanierung gefordert.

„Wer hier blockiert, verspielt die Zukunft unseres Landes“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg unserer Redaktion. Es sei richtig und notwendig, dass der Bund 3,5 Milliarden Euro in marode Schulen investieren wolle. Der tatsächliche Erneuerungsbedarf bei kommunalen Bildungseinrichtungen betrage aber rund 34 Milliarden Euro. Die Länder müssten zudem für gut ausgebildete Lehrkräfte sorgen.

Dem Bundesbildungs- und Forschungsministerium sollen 2017 mit insgesamt 17,6 Milliarden Euro noch einmal rund 1,2 Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr zur Verfügung stehen. Am 25. November verabschiedet das Parlament den Bundeshaushalt für 2017 , der insgesamt Ausgaben in Höhe von 328,7 Milliarden Euro vorsieht.


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