01.06.2016, 06:00 Uhr

Vorbereitungen im Unsichtbaren Bauarbeiten an A-30-Nordumgehung in Bad Oeynhausen gehen weiter

Dieses Teilstück gehört zur A-30-Nordumgehung, die 2018 komplett fertig sein soll. Foto: David EbenerDieses Teilstück gehört zur A-30-Nordumgehung, die 2018 komplett fertig sein soll. Foto: David Ebener

Osnabrück. Autofahrer, die regelmäßig von der A30 auf die A2 oder einfach durch Bad Oeynhausen fahren müssen, sehnen die Fertigstellung der A-30-Nordumgehung in Bad Oeynhausen herbei. Im Frühjahr sollten die Bauarbeiten am Löhner Kreuz, dem letzten Bauabschnitt, beginnen. Doch tut sich dort auch was?

Ein Gerichtsverfahren wegen eines angeblichen Formfehlers hatte die Bauarbeiten an der Nordumgehung, die die A30 bei Bad Oeynhausen mit der A2 verbinden soll, verzögert. Das war Anfang des Jahres; im Frühjahr sollten die Arbeiten weitergehen. Jetzt hat sich ein Leser, der in Bad Oeynhausen wohnt, darüber gewundert, dass dort bislang noch immer nichts passiert ist. Laut dem für das Projekt zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW geht es dennoch weiter – die Arbeiten sind nur nicht sichtbar. „Derzeit laufen die vorbereitenden Arbeiten“, heißt es auf Nachfrage unserer Redaktion von Straßen NRW.

Vorarbeiten für schwierige Bauwerke

Schwierigkeiten bereiten in dem letzten Bauabschnitt am Löhner Kreuz zwei Brücken, ein Bachlauf sowie zwei Regenrückhaltebecken. „Das sind keine einfachen Bauwerke“, heißt es von Straßen NRW. Ab Mitte Juni sollen dann aber auch die Arbeiten beginnen, die für alle sichtbar sind.

Fortschritte in Rehme

Fortschritte sind bereits jetzt an einem Bauabschnitt in Rehme zu erkennen. Dort wird nach Angaben von Straßen NRW am Anschluss zur A2 gearbeitet. Eine Sprecherin von Straßen NRW beruhigt erneut: Der Zeitplan könne eingehalten werden. Demnach soll der Lückenschluss zwischen den beiden Autobahnen 2018 komplett fertig sein.

Die A-30-Nordumgehung soll eine wichtige Verkehrsachse entlasten. Derzeit quälen sich im Schnitt täglich rund 40.000 Fahrzeuge durch die Stadt. Vor allem im Berufsverkehr kommt es auf der Mindener Straße, über die Autofahrer bislang von der A30 auf die A2 und umgekehrt fahren, zu Staus. Dem Bad Oeynhauser Leser zufolge, der sich über den scheinbaren Stillstand auf der Baustelle gewundert hat, ist die Verkehrsdichte in den vergangenen Wochen vor allem durch zunehmenden LKW-Verkehr noch schlimmer geworden. Das 14-Millionen-Euro-Projekt soll dem ein Ende bereiten – und auch die Zahl (tödlicher) Verkehrsunfälle auf dem Streckenabschnitt verringern.


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