21.04.2017, 21:07 Uhr

Nach Postillon-Meldung Flugzeugträger im Ems-Kanal? So juxt die Polizei auf Twitter

Die „USS Carl Vinson“, einer der größten US-Flugzeugträger, auf hoher See unterwegs. Foto: Dusty Howell/U.S. Navy /dpaDie „USS Carl Vinson“, einer der größten US-Flugzeugträger, auf hoher See unterwegs. Foto: Dusty Howell/U.S. Navy /dpa

Osnabrück. Ein riesiges Kriegsschiff im Dortmund-Ems-Kanal – mit dieser Fotomontage hat die Satire-Webseite Postillon offensichtlich für Verwirrung gesorgt. Auf Twitter hatten im Anschluss die Polizeien Osnabrück, Emsland und Dortmund ihren Spaß.

Diese Meldung hat hohe Wellen geschlagen: Das US-Militär schickt den Flugzeugträger „USS Carl Vinson“ von Singapur aus in koreanische Gewässer – eine Reaktion auf anhaltende Drohungen und Raketentests Nordkoreas, ein Erstschlag der USA scheint möglich. Tatsächlich macht sich das Kriegsschiff mit seinen Begleitschiffen auf den Weg nach Australien. Die Verwirrung ist groß.


Die offensichtliche Kommunikationspanne des Militärs nutzen Spaßvögel für eigene Interpretationen: von Navi- und GPS-Problemen oder schlichter Orientierungslosigkeit war die Rede. Auch der Postillon lässt sich die Chance auf einen ironischen Tweet nicht nehmen:
 
Immer wieder haben einige Leser Probleme damit, die Ironie in den Texten des Postillons zu erkennen. Sie nehmen die Meldungen ernst und reagieren mitunter besorgt oder empört. Im Fall der „USS Carl Vinson“ gewährt die Polizei Dortmund einen besonderen Einblick in ihren Arbeitsalltag:
Ein kreativer Nutzer spinnt die Idee des Postillon weiter:
 
Dann verliert auch die Polizei Dortmund kurz die Orientierung und legt die Papenburger Meyer-Werft in den Beritt der Polizei Osnabrück
 
Die Polizei Osnabrück lässt diesen Lapsus nicht durchgehen:
 
Die Polizei Emsland nimmt die Vorlage dankend an:
 
Weil die Polizei Osnabrück aber nicht nur deligieren will, bietet sie doch noch Hilfe an:
 
Twitter-Nutzer und die Polizei Dortmund juxen noch weiter rum:
 
Übrigens: Wann der Verband nun wirklich an seinem Ziel ankommen soll, wollten ein Pentagon-Sprecher sowie der Sprecher des Pazifikkommandos nicht sagen. Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf Kreise, die Ankunft sei für nächste Woche geplant. CNN meldete, der Flugzeugträger werde die koranische Halbinsel Ende April erreichen.

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