21.04.2017, 10:41 Uhr

Neu im Kino Seelenloser Horrorfilm „Bye Bye Man“ enttäuscht


Osnabrück.  Wer seinen Namen nennt, halluziniert und stirbt. Echt wahr! Zu sehen in der lahmen Genre-Produktion „The Bye Bye Man“ mit Nebendarstellerin Faye Dunaway.

Elliot (Douglas Smith), seine Freundin Sasha ( Cressida Bonas) und John (Lucien Laviscount) sind völlig aus dem Häuschen. Für wenig Geld haben die drei Studenten eine düstere Bruchbude in Campusnähe ergattern können. Noch ahnen sie nicht, welches blutige Drama sich dort einst abgespielt hat. 1969 kam es doch tatsächlich zu einem Massaker – weil jemand den total verbotenen Namen „Bye Bye Man“ ausgesprochen hat...

„Sag‘ ihn nicht, denk‘ ihn nicht“, lautet das Mantra hinter dieser mauen Schauermär nach Motiven einer Geschichte von Robert Damon Schneck. Die blutleere Inszenierung von Regisseurin Stacy Title nach dem Drehbuch von Jonathan Penner gibt Rätsel auf und lässt vor allen Dingen eine Frage offen: was soll das? Hartgesottene Genre-Fans werden diese Enttäuschung sicherlich mit Fassung als eine weitere von leider vielen abhaken können. Aber ärgerlich ist diese seelenlose Geschichte, die sich nicht einmal die Mühe gibt, den eigens geschaffenen Mythos zu charakterisieren, schon. Das größte Rätsel liefert jedoch Hollywood-Star und Nebendarstellerin Faye Dunaway, die nach siebenjähriger Leinwandabstinenz ausgerechnet diese schlappe Produktion mit ihrem Namen adelt. Bitte sagen Sie ihn nicht!


The Bye Bye Man. USA 2017. R.: Stacy Title. D.: Cressida Bonas, Douglas Smith, Lucien Laviscount, Faye Dunaway. Laufzeit: 97 Minuten. FSK: ab 16. Filmpassage.

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